Strassenfest : Fürsthof-Fest mit Kunst, Kinderspiel, Kuchen und Musik

Auf das Fest ihrer Straße freuen sich (von links) Judith Christiansen (An-Ju-Mode), Tina Langrock (Elterngarten), Gabi Plambeck (Bündnis 90/Die Grünen), Sabine Heitmann (Café Olé), Künstler Peter Schultz und Stadttöpferin Daniela Danijela Pivasevic-Tenner.
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Auf das Fest ihrer Straße freuen sich (von links) Judith Christiansen (An-Ju-Mode), Tina Langrock (Elterngarten), Gabi Plambeck (Bündnis 90/Die Grünen), Sabine Heitmann (Café Olé), Künstler Peter Schultz und Stadttöpferin Daniela Danijela Pivasevic-Tenner.

Die Straße ist ein Spiel-Standort des Straßenmusik-Festivals „Ba-Da-Boom“ am 6. September / Anlieger organisieren das Fest ehrenamtlich

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21. August 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Eine bunte Mischung aus Gemäldeschau, Kinderspielen, Keramik-Kunst, schicker Mode und leckerem Kuchen erwartet die Besucher des fünften Fürsthof-Straßenfestes. Parallel zum größten Straßenmusik-Festival „Ba-Da-Boom“ organisieren die Anlieger ehrenamtlich am Sonnabend, 6. September, von 11 bis 18 Uhr ein kleines, aber feines Ereignis – und außerdem ist der Fürsthof auch mit zwei Musik-Standorten am Festival beteiligt.

Die Stadttöpferin Daniela Danijela Pivasevic-Tenner öffnet ihre Galerie und präsentiert ihre eigenen Kunst-Objekte und die von Eva Mastermann (Großbritannien) und Tina Zlatina (Bulgarien), die vom 1. bis zum 28. September als „Ceramic Artist in Residence“ in Neumünster zu Gast sind. Außerdem ist auch die Kinderkeramik ihrer Tochter Dunja (7) zu bestaunen. Ein paar Schritte weiter lockt das Atelier von Peter Schultz mit großformatigen schleswig-holsteinischen Landschaften und seinen humorvollen Motiven mit Kühen und Landleben. Außerdem wird er auf Wunsch gerne Spachteltechnik vorführen.

Kampfkunst-Demonstrationen zur vollen Stunde zeigen Mitglieder des Nio-Zentrums von Timo Zarpe. Außerdem wird der ungewöhnliche Sport „Le Parcours“ demonstriert – geschicktes Überwinden von Hindernissen (wie Handläufe oder Poller) im öffentlichen Raum. Zu sehen ist außerdem japanische Schwertkunst.

Für Mütter und Väter kann der Elterngarten des Kinderschutzbundes interessant sein. Es wird über die Angebote informiert: Kochen, Nähen, Basteln, Eltern-Kind-Turnen. Im Hof ist eine kleine Bewegungslandschaft für Kinder, und es gibt auch Spiele und einen Kinderflohmarkt. Für das leibliche Wohl werden von den Eltern hergestellte Gemüse-Muffins serviert.

Noch mehr Leckereien gibt es im Café Olé des Lebenshilfewerks – Kaffee, Kuchen und etwas Herzhaftes. In der Kneipe Zum Fürsthof kann man bei Snacks und Getränken gemütlich Klönschnack halten; im Restaurant Mr. Grande gibt es vor allem Steaks. Weitere Geschäftsleute werden ebenfalls ihre Läden öffnen und informieren über ihre Angebote wie beispielsweise An-Ju – das steht für die Schwestern Anita (Grabowsky) und Judith (Christiansen) und ihr Modegeschäft. Außerdem sind im Fürsthof auch zwei Versicherungsmakler angesiedelt, ein Frisörsalon sowie der Notruf für Frauen, der an diesem Tag aber nicht präsent ist.

Es gibt auch Konzerte: An zwei Standorten wird in der kleinen Straße sehr unterschiedliche „Ba-Da-Boom“-Musik präsentiert – klassische Gitarre von Felix Tank, dynamisch-melodische Lieder vom Haart-Chor, Klänge zwischen Orient und Okzident, Weltmusik, Irish Folk, Schlager querbeet und schmeichelnde französische Chansons mit der Band „Passelande“.

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