Stadttöpferei Neumünster : Fürsthof: Das erste Tandem ist da

Ist das schon Kunst? Die Stipendiaten Eva Pelechová und Randolph Capelle sinnieren mit Stadttöpferin Danijela Pivaševi-Tenner und Doris Grote von der Stiftung der Sparkasse Südholstein sinnieren über einen Klumpen Ton zwischen den Teetassen.
Ist das schon Kunst? Die Stipendiaten Eva Pelechová und Randolph Capelle sinnieren mit Stadttöpferin Danijela Pivaševi-Tenner und Doris Grote von der Stiftung der Sparkasse Südholstein sinnieren über einen Klumpen Ton zwischen den Teetassen.

Eva Pelechová aus Prag und Randolph Capelle aus Großbritannien leben und arbeiten vier Wochen in der Stadttöpferei

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02. März 2018, 09:00 Uhr

Neumünster | In die Stadttöpferei am Fürsthof kehrt wieder Leben ein: Als erstes von fünf Künstler-Tandems, die auf Einladung der Stadt in in diesem Jahr in der Töpferei werken, wirken und neue Erfahrungen sammeln , haben jetzt Eva Pelechová (33) aus Prag und Randolph Capelle (34) aus Großbritannien in der Künstlerwerkstatt ihr Quartier bezogen.

Einen Monat lang haben die beiden jungen Künstler jetzt Zeit, ihre Ideen von fantasieanregenden Keramikarbeiten und Installationen umzusetzen – und sich dabei über die Schulter schauen zu lassen. Jeden Dienstag und Freitag von 14 bis 16 Uhr haben kunstinteressierte Besucher die Gelegenheit, den Stipendiaten bei der Arbeit zuzuschauen und sich Arbeitsschritte oder Hintergründe erklären zu lassen.

Als eine der ersten Besucherinnen warb gestern Doris Grote für den Besuch beim neu eingezogenen Künstler-Tandem. Die Geschäftsführerin der Sparkassen-Stiftung, die die Stadttöpferei maßgeblich unterstützt, hat sich im Internet über die beiden Künstler aus Prag und Großbritannien schlau gemacht.

Ihr Urteil: „Faszinierende und höchst nachdenklich machende Werke, der Galeriebesuch dürfte sich für jeden Kunstinteressierten lohnen!“ Die beiden jungen Künstler selbst zeigten sich gestern dagegen noch weitgehend zurückhaltend. Die beiden ersten Tage haben sie begleitet von Stadttöpferin Danijela Pivaševic-Tenner dazu genutzt, die Gastgeberstadt zu erkunden. Der erste Eindruck war offenbar positiv: Beide Künstler hoffen, dass sie in Neumünster in ruhiger Atmosphäre kreativ arbeiten können. Viel Zeit verbringen sie darüber hinaus damit, den jeweils anderen Part des Tandems, dessen Arbeitsstil und Kunstverständnis kennenzulernen. Ob sie in den nächsten vier Wochen auch gemeinsame Projekte angehen, müsse sich zeigen. Für Besucher, die keine Gelegenheit finden, den Gastkünstlern zuzuschauen, gibt es zum Ende des Stipendiums einen große Abschlusspräsentation am Freitag, 23. März, um 18 Uhr in der Stadttöpferei am Fürsthof 8.

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