Bordesholm : Für neue Aufgaben gewappnet

Jens Kowalski bei seiner Rede zum Richtfest des neuen Multifunktionsbaus.
Jens Kowalski bei seiner Rede zum Richtfest des neuen Multifunktionsbaus.

An der Verwaltungsakademie wurde Richtfest für den 5,7 Millionen Euro teuren Bau gefeiert.

shz.de von
01. Juni 2018, 09:45 Uhr

Bordesholm | Dass die Verwaltungsakademie Bordesholm mit dem Neubau des Multifunktionsgebäudes den richtigen Weg eingeschlagen hat, betonten alle Redner beim Richtfest. 27 modern eingerichtete Einzelzimmer, ein großer Raum sowie zwei teilbare Multifunktionsräume entstehen an der Heintzestraße 13.

Der Vorsitzende des Vorstandes des Schulvereins, Jörg Bülow, hob in seiner Rede die Bedeutung der Verwaltungsakademie hervor. Einzelne Gemeinden könnten eine zeitgemäße Ausbildung ohne die Verwaltungsakademie gar nicht leisten. So ziemlich alle Mitarbeiter der Schleswig-Holsteinischen Kommunen waren schon mal im Rahmen ihrer Aus-, Fort- oder Weiterbildung in der Verwaltungsakademie Bordesholm. Hier würden Freundschaften und Netzwerke gebildet. Der Gebäudekomplex der Verwaltungsakademie sei die größte und wertvollste Einrichtung, die allen schleswig-holsteinischen Kommunen gemeinsam gehört.

Der neue Leiter der Verwaltungsakademie, Privatdozent Dr. Jens T. Kowalski, sieht sich zusammen mit den Mitarbeitern in einer glücklichen Situation, dass sie in sehr absehbarer Zeit ein modernes Gebäude nutzen dürfen. Er bedankte sich vor allem bei Jörg Bülow, den er als die treibende Kraft hinter dem 5,7 Millionen Euro teuren Neubau bezeichnete. „Hier an dieser Bildungseinrichtung wird die stärkste Seite des deutschen Bildungssystems, nämlich die berufliche Bildung gelebt“, hob Jens Kowalski in seiner Rede hervor. „In einem Zeitraum von 20 Jahren (2010 bis 2030) werden insgesamt über vier Millionen Arbeitsplätze im Bereich nichtakademischer Fachkräfte nicht wiederbesetzt werden können“, führte Kowalski weiter aus. Daraus ergibt sich eine Mehrleistung bestehender Arbeitskräfte in der Verwaltung. Weiter muss auf die rasante technische und digitale Entwicklung reagiert werden. Dieser Neubau soll
helfen, diese Herausforderung für die Verwaltung zu leisten.

Finanziert wird das Projekt aus Bundes- und Landesmitteln. Vermutlich wird der Bau nicht wie geplant rechtzeitig nach den Sommerferien fertig, sondern wegen des langen Winters etwa vier Wochen später.

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