Für mehr Medienkompetenz

Finanzausschuss empfiehlt die Schaffung neuer Stellen

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30. August 2018, 12:27 Uhr

Die Ausstattung der Schulen mit modernen Medien soll ab der zweiten Hälfte 2019 deutlich verbessert werden. Die Umsetzung der „Medienentwicklungsplanung“ der Schulen und der Stadt erfordere allerdings große Anstrengungen, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung für den Finanzausschuss, der am Mittwoch im Rathaus tagte. So müssten nicht nur moderne Geräte beschafft, sondern auch pädagogische Konzepte für deren Nutzung erstellt werden. Dafür müssten drei neue Stellen geschaffen werden. Dem stimmte der Ausschuss zu.

Die Vorarbeit mit den vorhandenen zwei Stellen im „Schulsupport“ sei nicht zu schaffen, wolle man die neuen Endgeräte ohne Zeitverzug in den Schulen einsetzen, heißt es in der Begründung zu der Vorlage weiter. Denn es müsse vorab auch ein Support-Konzept erstellt werden.

Die jährlichen Kosten für die zusätzlichen Stellen, über die endgültig die Ratsversammlung am 11. September entscheiden muss, werden auf rund 204 000 Euro beziffert.

Ohne Beratung wurden weitere Ausgaben empfohlen. Anerkannt wurde vom Ausschuss beispielsweise die Notwendigkeit, im Begegnungszentrum Faldera eine hauptamtliche Leitung (19,5 Stunden) zu installieren.

Gleiches gilt für weitere Schritte beim Handlungskonzept Armut. So sollen die Awo Schleswig-Holstein und der Verein „Donum Vitae“ mehr Geld für die kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln bekommen. Statt jährlich 25 000 Euro würde die Stadt bei einem entsprechenden Beschluss der Ratsversammlung ab 2019 45 000 Euro zur Verfügung stellen.

Ebenfalls bei der Haushaltsplanung 2019/20 zu berücksichtigen sein werden zusätzliche Kosten für die Verstetigung des Programms „Kultur-Teil“. Eine Volontär- soll in eine feste Stelle umgewandelt werden. Mit dem Programm wird die kulturelle Bildung in Schulen und Kitas gestärkt.

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