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1. Ziellandewettbewerb : Für die Punktlandung war drei Meter Platz

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Hendrik Geilsdorf vom Flugsportclub Neumünster gewann den Wanderpokal beim 1. Ziellandewettbewerb. 15 Piloten nahmen teil.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 06:45 Uhr

Ein Flugzeug zu landen, ist die Königsdisziplin für jeden Piloten. Beim Hans-Grade-Ziellandewettbewerb ging es am Sonnabend auf dem Neumünsteraner Flugplatz darum, möglichst exakt in einem markierten Bereich zu landen, um begehrte Punkte einzuheimsen. Dieser außergewöhnliche Wettstreit wurde erstmals ausgetragen; benannt nach Hans Grade, dem Konstrukteur, Erbauer und Piloten des ersten deutschen Motorflugzeugs.

15 Piloten aus Neumünster, Kiel und aus dem Großraum Hamburg hatten teilgenommen. „Die Piloten starten, fliegen drei Runden um den Flugplatz und setzen wieder zur Landung an“, erklärten Melanie Grote und Jörg Vanhöf, die Initiatoren des Wettbewerbs. Die Landebahn war auf einer Länge von 50 Metern in fünf Feldern unterteilt. Der Pilot, der mit dem Hauptfahrwerk seines Flugzeugs in den ersten drei Metern des markierten Bereichs aufsetzte, erzielte 100 Punkte. Im zweiten Bereich (sieben Meter lang) gab es 50 Punkte, im dritten und vierten Bereich (je zehn Meter lang) erzielten die Piloten noch 30 und 20 Punkte und im letzten 20 Meter langen Feld gab es noch zehn Punkte. Eine zu frühe Landung wurde mit 50 Minuspunkten abgewertet und wer über das Ziel hinausgeschossen war, ging mit null Punkten ebenfalls leer aus. Jeder Pilot hatte drei Versuche. Vier neutrale Wertungsrichter standen unmittelbar neben der Landebahn und notierten die Punkte.

„Dieser Wettbewerb verlangt viel von den Piloten ab. Man muss ganz filigran fliegen, um mit dem Hauptfahrwerk den markierten Bereich zu treffen. Das ist fliegerisch ganz hohes Niveau“, erklärte Morten Schmidt vom Flugsportclub Neumünster. Darüber hinaus herrschte am Sonnabend recht böiges Wetter, sodass der Schwierigkeitsgrad nochmals eine Schippe zulegte.

Die Idee zu diesem Ziellandewettbewerb kam Melanie Grote und Jörg Vanhöf in diesem Jahr. Vanhöfs Vater Manfred hatte derartige Wettbewerbe vor Jahren schon in Hartenholm organisiert. „Wir wollten das Ganze eigentlich erst im nächsten Jahr veranstalten. Dann haben wir vor sechs Wochen spontan entschieden, es doch noch in diesem Jahr zu machen“, erzählten sie. Ausgelobt wurde bei diesem Wettbewerb ein Wanderpokal, den Hendrik Geilsdorf vom Flugsportclub Neumünster am Ende mit nach Hause nehmen durfte.

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