Bornhöved : Frischer Wind im Jugendhaus

Der Billardtisch ist zentraler Magnet im Jugendhaus. Über zehn Jahre hatte Thomas Feuereisel (links) hier das Zepter in der Hand. Jetzt wünschte der Jugendbetreuer seiner Nachfolgerin Andrea Chodowski gemeinsam mit Bürgermeister Dietrich Schwarz (2. von links) und Reinhard Wundram aus dem Sozialausschuss alles Gute für die neue Aufgabe.
Der Billardtisch ist zentraler Magnet im Jugendhaus. Über zehn Jahre hatte Thomas Feuereisel (links) hier das Zepter in der Hand. Jetzt wünschte der Jugendbetreuer seiner Nachfolgerin Andrea Chodowski gemeinsam mit Bürgermeister Dietrich Schwarz (2. von links) und Reinhard Wundram aus dem Sozialausschuss alles Gute für die neue Aufgabe.

Andrea Chodowski löst Thomas Feuereisel ab, der die Sozialarbeit an der Sventana-Schule übernahm.

shz.de von
23. November 2015, 17:58 Uhr

Bornhöved | Zehn Jahre und zwei Monate lang war Jugendbetreuer Thomas Feuereisel in Bornhöved neben der Schulsozialarbeit an der Sventana-Schule auch in der offenen Jugendarbeit im Jugendhaus im Einsatz. Ansprechpartner, Begleiter, Vermittler, ein Stück weit eine Institution für die Jugendlichen. Seit Oktober ist Feuereisel allerdings in einer Vollzeitstelle an der Schule eingesetzt. Deshalb musste für die Arbeit im Jugendhaus eine Nachfolge gefunden werden.

Nachdem es zwischen einer Stellenbewerberin und der Gemeinde Unklarheiten zum Arbeitsvertrag und Differenzen gegeben hatte, ist jetzt eine Nachfolgerin gefunden. „Wir hoffen mit der Kieler Pädagogin Andrea Chodowski wieder eine gute Besetzung und Nachfolge für das Jugendhaus gefunden zu haben“, meinte Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz.

Noch schreibt die 25-Jährige an ihrer Masterarbeit, steht aber bereits für den Einsatz im Jugendhaus bereit. Am kommenden Donnerstag, 26. November, ist daher das Jugendhaus von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Im Dezember soll der normale Betrieb von montags bis freitags von jeweils 15 bis 18 Uhr wieder aufgenommen werden.

Etwa 30 000 Euro lässt sich die Gemeinde die offene Jugendarbeit im Jahr kosten. Nach seiner Erfahrung zahlt sich das allerdings auch aus, meinte Feuereisel. Die Jugendarbeit beeinflusse sogar das Verhalten der Jugendlichen in der Schule. Aktuell besuchen etwa 100 Jugendliche regelmäßig das Jugendhaus. Nach der Weihnachtszeit will die neue Betreuerin Andrea Chodowski, die sich mit Hund, Schwimmen und Volleyball fit hält, sich mit den Jugendlichen um das neue Programm im Jugendhaus kümmern. Jetzt sollen die Jugendlichen die „Neue“ kennenzulernen. Träger des Jugendhauses ist der Verein Treffpunkt Kinder- und Jugendarbeit Bornhöved Infos gibt es im Internet: www.jugendhaus-bornhoeved.de.  



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