Nordfriedhof : Friedhofsmauer wird saniert

Uwe Kröger  (von links) erläuterte den Spendern Fritz Jensen (Jacoby-Bürgergilde), Hartmut Voigt und Christian Wigger an einem Musterfeld, wie die Mauer nach der Sanierung aussehen wird.
Uwe Kröger (von links) erläuterte den Spendern Fritz Jensen (Jacoby-Bürgergilde), Hartmut Voigt und Christian Wigger an einem Musterfeld, wie die Mauer nach der Sanierung aussehen wird.

Der Förderverein hat die Mittel für die ersten 20 Felder beisammen.

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15. Juli 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Die Sanierung der teilweise mehr als 100 Jahre alten und unter Denkmalschutz stehenden Mauer am Nordfriedhof kann beginnen. Für die ersten 20 von insgesamt 90 Feldern der Mauer steht – auch Dank zahlreicher Spenden – die Finanzierung über 64 000 Euro.

Allein 6000 Euro kommen von der Firma C.J. Wigger, die Mitglieder der Jacoby-Bürgergilde spendeten 5000 Euro, 3000 Euro steuerte Hartmut Voigt, der Seniorchef von Voigt Logistik, bei. Insgesamt gingen 19  000 Euro an Spenden ein, den Rest finanzieren der Kirchenkreis Altholstein als Träger des Friedhofes und die Denkmalpflege. Bei der Stadt liegt ein Antrag auf Förderung vor.

Frost, Abgase und Erschütterungen durch den Verkehr haben der Mauer zugesetzt. In einem ersten Schritt wird die Fassade durch eine Itzehoer Firma einer Reinigung mittels Wasserdruck unterzogen. „Sandstrahlen hätte zu große Schäden angerichtet“, berichtete Uwe Kröger, der Vorsitzende des Fördervereins „Denkmal Friedhof“.

Im ältesten östlichen Teil des Friedhofs werden die maroden Abdeckplatten durch neue aus Faserbeton ersetzt, nannte Peter Lang, der Chef der Friedhofsverwaltung, ein weiteres Detail. Eine Tropfnaht soll verhindern, dass Regenwasser an der Mauer herunterläuft. Die Betonfertigteile werden zurzeit bei der Firma Heuchert gefertigt. Die Maurer- und Putzarbeiten erledigt mit Brockstedt eine weitere Firma aus Neumünster. Bei den jüngeren Feldern auf der Westseite des Friedhofs bekommt die Mauer eine Abdeckung aus Blech. Die Arbeiten beginnen in den Sommerferien, da dann der Radverkehr erheblich geringer ist.

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