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Holstenschule : Freude über das neue Tempolimit

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

An der Wittorfer Straße gilt ab sofort montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr abschnittsweise Tempo 30. Die Schulelternbeirats-Vorsitzende spricht nach der Entscheidung von einem „Riesenerfolg“.

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erstellt am 16.Mär.2016 | 11:00 Uhr

Neumünster | Die Holstenschule hat bei ihrem Kampf um die Einrichtung einer Tempo-30-Zone an der Wittorfer Straße einen langen Atem bewiesen – und wurde am Ende belohnt. Ab sofort gilt das Tempolimit im Bereich zwischen der Wittorfer Straße / Ecke Schützenstraße und der Wittorfer Straße in Höhe der Agentur für Arbeit.

Als Schulleiter Arno Engelmann gestern Morgen die neue Beschilderung entdeckte, war er erleichtert: „Ich bin unglaublich froh, weil ich Angst hatte, dass dort wirklich mal etwas passiert.“ Sowohl das Kollegium als auch die Eltern der Schüler waren in Sorge, dass es im Bereich der Schule zu einem schweren Unfall kommen könnte, weil die Schüler für den Oberstufenunterricht die ehemalige Theodor-Storm-Schule auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen und statt der Ampel an der Wittorfer Straße  /  Ecke Schützenstraße den kurzen Weg über die Straße wählen (der Courier berichtete).

Auch Juliane Laudenbach vom Schulelternbeirat ist begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Aktion etwas bewirkt hat. Das ist ein Riesenerfolg, der beweist, was man erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Sie hatte nach einem erfolglosen Schreiben der Holstenschule an die Stadtverwaltung 250 Unterschriften bei Lehrern und Eltern gesammelt und diese an den Oberbürgermeister und an den Stadtteilbeirat Stadtmitte weitergeleitet. Juliane Laudenbach freut sich besonders darüber, dass Stadtteilvorsteherin Antje Klein (SPD) sich der Sache umgehend angenommen hat: „Sie hat das Thema im Beirat sofort auf die Tagesordnung gesetzt und es auch vehement im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss vorgetragen. Das hat vermutlich zum Erfolg geführt.“

Antje Klein selbst freut sich ebenfalls über die zügige Entscheidung: „Ich bin überrascht, dass das so schnell geklappt hat. Frau Spieler hatte ja im Bauausschuss darauf hingewiesen, dass Tempo-30-Zonen ‚Sache der Verwaltung und nicht der Selbstverwaltung‘ seien. Dennoch habe ich gehofft, durch einen Appell an die Vernunft einen Ermessensspielraum herbeizuführen.“

Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt laut Jens Dittebrandt, Abteilungsleiter für Straßenverkehrsangelegenheiten, „im Interesse der Schulwegsicherung“ montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

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