Freibrief für Raser und Drängler

rolf ziehm1

von
06. August 2014, 15:19 Uhr

Die Polizei hat sich in den Städten schon weitgehend aus der Verkehrsüberwachung verabschiedet. Diese Aufgabe mussten die Kommunen selbst übernehmen. Jetzt droht durch den geplanten Stellenabbau beim Verkehrsüberwachungsdienst in Neumünster ein weiterer Rückzug – mit schwer vorhersehbaren Risiken und Nebenwirkungen. Wenn auf den Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen Verkehrsdelikte mangels des dafür nötigen Personals nicht mehr verfolgt werden, ist das geradezu ein Freibrief für Raser und Drängler. Das wird die Sicherheit auf den Lebensadern des Landes nicht verbessern. Die Unfallzahlen werden steigen.

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