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Holsteinischer Courier

14. Dezember 2017 | 20:29 Uhr

Modellbau live : Freibad wurde zum Hafenbecken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

400 Modellbau-Kapitäne zeigten im Bad am Stadtwald ihre Yachten, U-Boote und Frachter.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | „Schiff ahoi“: Trotz des wechselhaften Wetters konnte sich der Verein der Neumünsteraner Modellshippers am Wochenende über regen Betrieb im „Hafenbecken“ des Freibades im Bad am Stadtwald freuen. Rund 400 Modellbauer waren der Einladung der Organisatoren gefolgt. Die Gäste der örtlichen „Kapitäne“ reisten dabei aus ganz Deutschland, aber auch aus Dänemark an.

Vergnügen an den mehr als 300 Yachten, U-Booten, Frachtern und Seglern hatte aber auch das rund 800-köpfige Schaupublikum. „Wir machen das jetzt zum neunten Mal. Die Veranstaltung hat sich unter den Modellbauern positiv herumgesprochen. Die Stimmung ist prima. Alle haben ihren Spaß. Und für das Wetter kann ja keiner etwas. Außerdem sind wir ja nicht aus Zucker“, erklärte denn auch Michael Wilke (44) als Vorsitzender der Modellshippers zufrieden.

Seit Jahren mit von der Partie ist auch der Neumünsteraner Jochen Ahrens. Der eifrige Bastler beschäftigt sich seit jeher mit dem maßstabsgetreuen Nachbau von Schiffen. Auf dem „Meer“ im Freibad ließ der 61-Jährige die „Parat“, einen Schlepper, der im Original seinen Dienst an der Schleuse in Brunsbüttel versieht, zu Wasser. „Das Schiff selbst basiert auf einem Bausatz. Doch je mehr an einem Schiff funktioniert, desto mehr kann man spielen. Deshalb läuft auch die Ankerwinde, die Löschanlage ist einsatzfähig“, berichtete der Schiffsbauer schmunzelnd.

Ebenso viel Freude wie die Großen hatte auch der Nachwuchs am ferngesteuerten Schiffverkehr. Thomas Peter (50) aus Neumünster und seine Söhne Aaron (6) und Airell (4) übten zum Beispiel mit den Leihbooten des Vereins waghalsige Wendemanöver. „Aaron liebt Fernsteuerungen. Und mit Autos macht er das auch schon richtig gut“, erzählte der stolze Vater.

Schon zu den Profis zählte dagegen die 15-jährige Georgina aus Büchen, die gemeinsam mit ihrem Vater Frank Dittmer (45) und ihrem Bruder Marcel (13) das Hobby Schiffsmodellbau betreibt. „Wir wollten etwas gemeinsam machen und außerdem macht es Spaß, sich vom Schlepper im Schlauchboot über das Wasser ziehen zu lassen“, erklärte sie lachend.

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