zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 05:44 Uhr

Jubiläum : Frauen der ersten Stunde geehrt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Frauenring feierte sein 30-jähriges Bestehen und zeichnete seine Gründungsmitglieder aus.

Seit 30 Jahren besteht die Ortsgruppe des Frauenrings Neumünster. Das Jubiläum wurde gestern im Seniorenheim Haus Hog’n Dor an der Klaus-Groth-Straße groß gefeiert. Die zweite Vorsitzende Ursula Thies, die seit fast 15 Jahren dabei ist, leitete den Nachmittag mit einem Rückblick in die Geschichte des Frauenrings ein.

1949 gründete sich der erste Deutsche Frauenring in Bad Pyrmont (Niedersachsen). Grundsätze der Vereinigung sind unter anderem allgemeiner Frieden und die Gleichstellung von Mann und Frau. Am 6. März 1984 wurde der Frauenring in Neumünster ins Leben gerufen. Damals bestand die Vereinigung aus 16 Mitgliedern. Heute zählt sie 53, Tendenz sinkend. „Ich denke, für die jüngeren Frauen ist dieser Frauenring einfach nicht mehr aktuell. Sie haben nicht mehr für Emanzipation kämpfen müssen“, sagte Ursula Thies und fügte hinzu: „Wir hoffen trotzdem, dass wir noch einige Zeit bestehen können.“

Der Frauenring sieht seine Aufgabe darin, die Frauen zusammenzubringen. Es werden Seminare gegeben, Veranstaltungen über Gesellschaft und Politik organisiert und Referate gehalten.

„Ich habe den Weg durch eine Bekannte zum Frauenring gefunden. Es ist schön, sich mit den Damen zu treffen und über verschiedene Themen zu sprechen“, erzählte Gesche Krüger aus dem Vorstand. „Mir gefallen die Offenheit und Nähe zueinander“, berichtete Frauke Beierbach, Ex-Schriftführerin und heutige Beisitzerin. Für Ursula Thiele ist die Harmonie in der Gruppe sehr angenehm: „ Ich finde es gut, dass es kaum Ärger oder Streitigkeiten gibt. Jeder hat tolle neue Ideen und ist mit Spaß dabei.“

Gestern Nachmittag wurden drei Gründungsmitglieder geehrt: Karin Wurz, Ilse Flisik und Ilse Kahl. Vera Lorenzen war leider verhindert.

zur Startseite

von
erstellt am 24.Okt.2014 | 05:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen