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Neue Poller : Frankfurter Hütchen sollen Kinder schützen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Einfeld und vor der Mühlenhofschule hat die Stadt neue Überfahrbarrieren errichtet / Anregungen dafür kamen aus dem Stadtteilbeirat und von der Schulleitung

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2017 | 09:00 Uhr

Neumünster | Die Stadt hat auf der Dorfstraße in Einfeld und vor der Mühlenhofschule am Mühlenhof Überfahrsperren, sogenannte Frankfurter Hütchen, aufgestellt. „Ziel ist es, mehr Verkehrssicherheit insbesondere für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Schulkinder, zu erzielen“, begründet Stadtsprecher Stephan Beitz die mit mehreren Fachdiensten abgesprochene Aktion.

Die Verwaltung reagiert damit auf Anregungen aus dem Stadtteilbeirat Einfeld und von der Schulleitung. „Die Schule ist an die Verkehrsbehörde herangetreten, um Lösungsmöglichkeiten für das dort bereits täglich entstehende Chaos durch das Bringen und Abholen der Kinder zu entwickeln. Die Eltern sind dabei regelmäßig auf den Bürgersteig gefahren, um die Kinder dort abzusetzen oder einzusammeln“, sagt Stephan Beitz. Dadurch habe es wiederholt für die dort zu Fuß passierenden Kinder sehr gefährliche Situationen gegeben. „Unsere städtischen Überwachungskräfte haben dies bestätigt“, so Beitz. In Abstimmung mit der Polizei wurden dann die Frankfurter Hütchen installiert. „Die Maßnahme ist notwendig, da einige Eltern leider die bestehenden Verkehrsregeln nicht beachten“, kritisiert der Stadtsprecher.

In der Dorfstraße wurden die weißen kleinen Poller auf dem abgesenkten Bordstein vor dem ehemaligen Edeka-Markt installiert. „Dort kam es im Begegnungsverkehr häufig zu chaotischen Situationen für die Fußgänger und Schulkinder, da einige Autofahrer den Gehweg nutzten und die Fußgänger gefährdeten“, erklärt Beitz. Da die bauliche Wiederherstellung der erhöhten Bordsteinkante zu kostenintensiv ausgefallen wäre, habe sich die Stadt für die Frankfurter Hütchen entschieden.

Gute Erfahrungen damit hat die Verwaltung insbesondere vor Karstadt am Großflecken gemacht, so Stephan Beitz. Dort war der Fahrradweg oft durch haltende Fahrzeuge zugeparkt. Bereits seit 2011 sind deshalb an der Stelle 17 dieser zwölf Zentimeter hohen und 80 Zentimeter langen Poller im Abstand von zwei Metern auf das Pflaster geschraubt. Auch am Anfang der Kieler Straße gibt es die Hütchen.


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