Fragen zum Leerstandsmanagement

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17. Juli 2015, 12:05 Uhr

Citymanger Michael Keller kann seine Arbeit auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen. Die Ratsversammlung sicherte jetzt einstimmig die Finanzierung bis zum Jahr 2020. Die Stadt stellt der Wirtschaftsagentur, wo das Citymanagement angesiedelt ist, dafür jährlich 80  000 Euro bereit. Jeweils 40  000 Euro im Jahr steuert der Verein Stadtmarketing bei.

Allerdings wurde ein Punkt der Ratsvorlage noch einmal zurückgestellt, bis der Aufsichtsrat der Wirtschaftsagentur sich mit dem Thema befasst und dazu auch einen Beschluss gefasst hat. Die SPD hat zum geplanten Leerstandsmanagement nämlich noch eine Reihe von Fragen, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Döring, ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat der Agentur. Im Konzept zum aktiven Leerstandsmanagement seien auch typische Aufgaben eines Immobilienmaklers beschrieben. Es gebe noch Beratungsbedarf, ob das die Wirtschaftsagentur machen oder die Aufgabe bei der Stadtverwaltung angesiedelt sein solle, so Döring. Er bezweifelte zudem, ob die dafür im Haushalt geplanten 50 000 Euro ausreichen. Döring: „Wir sind nicht gegen das Leerstandsmanagement, aber das hier schießt über das Ziel hinaus und ist nicht für 50 000 Euro zu haben.“

Der Aspekt wurde mit 27-Ja-Stimmen von SPD, Grünen, BFB, Linke und NPD gegen 15 CDU-Stimmen zurückgestellt.

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