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Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 19:09 Uhr

Trappenkamp : Fräse sichert die Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sozialministerin besuchte gestern das Trappenkamper Unternehmen Di.hako.tec. 30 Prozent der Beschäftigten sind schwerbehindert.

Trappenkamp | Mit einer hochmodernen Fräse hat das Trappenkamper Unternehmen Di.hako.tec GmbH in die technische Zukunft investiert. 1,1 Millionen für diese Investition hat das Sozialministerium des Landes beigesteuert, weil das Unternehmen zu etwa 30 Prozent Schwerbehinderte beschäftigt. Gestern besuchte Sozialministerin Kristin Alheit die Firma und überzeugte sich, wofür das Geld verwendet wurde.

Angeschafft wurde eine hochmoderne Fünf-Achs-Fräs- und Drehmaschine, die mit einem Schweißroboter, einer Hartmetallsäge und einem hochkomplexen Programmiersystem für sogenanntes trochiales Fräsen ausgestattet ist. Der große Klotz passte bei der Anlieferung gerade einmal durch die Werkstore. Wie genau die neue Maschine arbeitet und warum das technische Paradestück ein Stück Zukunftssicherung für die 85 Mitarbeiter des Integrationsunternehmens darstellt, davon konnte sich Sozialministerin Alheit gestern mit den Geschäftsführern, Mitarbeitern und Gästen des Unternehmens ein Bild machen. Etwa 30 der Trappenkamper Angestellten haben Behinderungen und stehen trotzdem vollwertig ihren Mann oder ihre Frau, sind hochmotiviert und alles andere als „Betriebsbremsen“. Das unterstrichen auch Georg Kallsen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie, die Gesellschafter des Unternehmens ist, und Tilo Sigeneger aus der Geschäftsleitung der Hako GmbH. Hako stellt Reinigungs- und Kommunaltechnik her. Hako.tec ist wichtiger Zulieferer für technische Bauteile wie Maschinen-, Getriebe- oder Achskonstruktionen. Die di.hako.tec sei ein hochkarätiger und verlässlicher Partner.

„Die Modernisierung des Maschinenparks ist jetzt ein wichtiger Schritt in die Zukunft gewesen“, meinte der Betriebsratsvorsitzende Bastian Heinrich. Dass Integration in dem Trappenkamper Unternehmen gelebter Alltag ist, durften die Gäste allein daran feststellen, dass ganz unauffällig neben den Rednern zur feierlichen Einweihung Mitarbeiter Hardy Möller simultan in Gebärdensprache übersetzte.  

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