zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 15:55 Uhr

Aukrug : Flüsterasphalt im Gemeindegebiet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kosten für das Gesundheitszentrum im ehemaligen Amtsgebäude sind nicht abzusehen.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 07:00 Uhr

Die Straße nach Hohenwestedt soll auf einen Teilabschnitt Flüsterasphalt bekommen. Das ist nach der Aukruger Gemeindevertretersitzung von gestern Abend klar.

Der Lärmaktionsplan wurde auf der Sitzung verabschiedet. Etwa 100 Aukruger sind von dem Umgebungslärm an der Bundesstraße 430 betroffen. Nun soll bei der nächsten Fahrbahnerneuerung die Bundesstraße innerhalb der Gemeindegrenzen mit einem so genannten Flüsterasphalt versehen werden. In puncto Geschwindigkeitsbeschränkungen muss sich die Gemeinde mit der Verkehrsbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde verständigen.

Außerdem wurde der Haushaltsentwurf für 2014 mit einem Gesamtvolumen von rund 6,1 Millionen Euro einvernehmlich beschlossen. Davon entfallen rund 1,36 Millionen Euro auf den Vermögensetat. Der allgemeine Rücklagenbestand beläuft sich voraussichtlich Ende des Jahres auf rund 171 000 Euro. Für Investitionen verabschiedeten die Ortspolitiker um Bürgermeister Nils Kuhnke eine Kreditaufnahme von 362 000 Euro. Die Summe ist für den abschließenden Umbau des ehemaligen Aldi-Marktes gegenüber vom Bahnhof eingeplant, damit im Juli eine Arztpraxis und eine Apotheke eröffnet werden können. Damit kostet die Gemeinde der Immobilienkauf für den Bau eines Gesundheitszentrums rund 1,3 Millionen Euro. Die Finanzierung läuft über 20 Jahre Jahre. Das Ganze soll sich rechnen, weil ab 2016 über die jährlichen Mieteinnahmen von etwa 80 000 Euro die Tilgung plus Zinsen gesichert ist.

Noch nicht in trockenen Tüchern ist dagegen der geplante Umbau des alten Amtsgebäudes zu einem Gesundheitszentrum. Dazu erklärte der Projektplaner und Hochbautechniker Erik Schultz aus Aukrug bereits auf einer Bauausschusssitzung, dass die Investitionskosten bislang nicht absehbar sind. Ursprünglich eingeplant waren rund 270 000 Euro. Nun sollen erst einmal die weiteren Kostenermittlungen abgewartet werden.

Die Seniorenwohnanlage auf dem ehemaligen Ziegeleigelände hinter dem alten Bauhof stand nicht auf der Tagesordnung. Dazu erklärte Bürgermeister Nils Kuhnke (CDU), dass er am Mittwoch, 5. März, um 19 Uhr, die Gemeindevertreter zu einer nicht öffentlichen Aussprache mit den Projektleitern einladen wird. Knackpunkt ist hier die noch nicht geklärte Trägerschaft.







Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen