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Sportliche Hilfe : Flüchtlinge kletterten bei Gut Heil

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

15 junge Asylsuchende freuten sich über die Trainingsstunde in luftiger Höhe.

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 10:00 Uhr

Neumünster | Sport soll Brücken bauen und Menschen verbinden. Gemeinsam haben der SC Gut Heil und die Iuvo als gemeinnützige GmbH der Jugendhilfe in Neumünster am vergangenen Freitag unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen die Möglichkeit geboten, ein spezielles Sportangebot auf dem Hochseilgarten zu nutzen.

Nachdem viel über die Lage der Flüchtlinge gesprochen und geschrieben wurde, ließen die Verantwortlichen vom SC Gut Heil Neumünster Taten folgen. Auf dem Plan standen Trainingsstunden auf dem Hochseilgarten. Begrüßen konnte der 1. Vorsitzende des SC Gut Heil Neumünster, Norbert Freund sowie Lotta und Sandra als Guide insgesamt 15 Asylsuchende, die ein lebhaftes Interesse zeigten. Eigentlich kein Wunder, denn die meiste Zeit verbringen die jungen Flüchtlinge während der Bearbeitung der Asylanträge mit Warten.

„Wir möchten den Flüchtlingen die Gelegenheit geben, Sport zu treiben, um natürlich auch ein wenig den Frust abzubauen“, informierte Ute Freund als Abteilungsleiterin Hochseilgarten“, über die Motivation dieser Veranstaltung.

Ein junger Mann aus Afghanistan erkundigte sich spontan in deutscher Sprache, welche Sportmöglichkeiten der Verein weiterhin anbietet.“ Es wäre doch schön, wenn unser Beispiel Schule macht und sich weitere Sportvereine dieser Initiative anschließen“, sagte Norbert Freund. „Diese unbegleiteten jungen Menschen aus den verschiedensten Ländern haben Ziele und freuen sich über jede Aktivität von Institutionen und Sportvereine. Sechs starten mit Schulbeginn in den Alltag einer Berufsschule.

Wir sind dankbar über jedes Angebot“, informierte Theresa Thobe (Iuvo). Aktuell werden in Neumünster nach Iuvo-Information 130 unbegleitete Flüchtlinge betreut.

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