„Gospel and more“ : Flotte Rhythmen und einfühlsamer Gesang

Stimmgewaltiger Einsatz: Der Luther-Chor bereicherte mit seinem Gospelkonzert die Tungendorfer Woche.
Stimmgewaltiger Einsatz: Der Luther-Chor bereicherte mit seinem Gospelkonzert die Tungendorfer Woche.

Der Luther-Chor präsentierte im Rahmen der Tungendorfer Woche ein „Gospel and more“-Konzert. Von „Amazing Grace“ bis hin zu Udo Jürgens war alles vertreten.

shz.de von
07. Juli 2015, 08:00 Uhr

Neumünster | Gospel auf der Tungendorfer Woche, das ist neu in diesem Jahr. Am Sonntag versprach der Luther-Chor sogar „Gospel and more“ (mehr als Gospel). 180 erwartungsvolle Gäste kamen in die Lutherkirche, um das Konzert zu erleben. Sie wurden nicht enttäuscht.

Der Chor agiert seit 20 Jahren unter der Leitung von Margit Cords. Natürlich wurden die mehr bekannten Gospel und Lieder wie „Amazing Grace“, „Amen“, „I love the Lord“ oder „Adiemus“ besonders beklatscht. Aber auch andere Stücke, wie das im flotten Rhythmus vorgetragene „Going up yonder“ oder „Vater“, als ein sehr einfühlsamer Chorgesang geboten, fanden die Zustimmung der Gäste.

Entsprechend der Vorankündigung, mehr als Gospel, hatte das Ensemble nicht nur christliche Musik im Repertoire. Ohrwürmer wie beispielsweise „Über sieben Brücken musst du gehen“ von der Gruppe Karat, der Udo-Jürgens-Klassiker „Aber bitte mit Sahne” und „Gabriella“ von Donizetti passten genau in ein sommerliches Kirchenkonzert. Und nicht nur die Sänger, auch die meisten Gäste bewegten sich zum Takt der Musik in ihren Bänken. Als Solisten trugen Chorleiterin Margit Cordes und Margit Knoth zum Gelingen des Konzertes bei.

Jürgen Kordowsky begleitete den Chor am Piano und Pastorin Magdalena Hellstern-Hummel spielte bei „Adiemus“ Flöte. Bärbel Hoffmann übernahm in bewährter Weise die Moderation und konnte den Zuhörern manche interessante Information zu den Chorwerken vermitteln.

Mit dem Konzert knüpfte der Chor nahtlos an die hohen Ansprüche an, die er in den vergangenen Jahren mit seinen begeistert aufgenommen Weihnachtskonzerten setzte. Die Gäste bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall.

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