Wittorferfeld : Flensburger Müll kommt auch künftig

MBA-Chef Dr. Norbert Bruhn-Lobin ist zufrieden. Die Vertragsverlängerung mit Flensburg soll auch künftig zur Auslastung der Anlagen in Wittorferfeld beitragen.
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MBA-Chef Dr. Norbert Bruhn-Lobin ist zufrieden. Die Vertragsverlängerung mit Flensburg soll auch künftig zur Auslastung der Anlagen in Wittorferfeld beitragen.

SWN-Tochter verlängert Abnahmevertrag bis Ende 2021 / Jährlich werden 20 000 Tonnen Müll angeliefert.

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18. Juni 2014, 07:30 Uhr

Neumünster | Flensburger Abfall wird auch künftig in der Mechanisch-Biologischen Abfallverwertungsanlage (MBA) in Wittorferfeld behandelt. Die MBA konnte sich in einer EU-weiten Ausschreibung gegenüber Mitbewerbern durchsetzen, teilte das Tochterunternehmen der Stadtwerke jetzt mit.

„Wir freuen uns, dass wir unsere seit 2005 bestehende Zusammenarbeit fortsetzen können“, sagte MBA-Geschäftsführer Dr. Norbert Bruhn-Lobin anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Technischen Betriebszentrum in Flensburg. Jährlich werden damit auch künftig etwa 20 000 Tonnen Flensburger Haus- und Sperrmüll mechanisch-biologisch in Neumünster behandelt. Das entspricht drei bis vier Lkw-Fuhren, die täglich nach Neumünster transportiert werden.

„Für uns hat bei der Auswahl für die Entsorgung nicht nur der Preis eine Rolle gespielt. Ebenso wichtig war der ökologische Aspekt. Denn durch die hohe Effizienz der Behandlung und thermischen Verwertung des Abfalls in Neumünster können über 12 Millionen Kilogramm CO2 im Jahr eingespart werden“, betonte Flensburgs TBZ-Geschäftsführer Maik Render.

Mit dem Vertrag, der ab Januar 2015 läuft, ist die Entsorgung der Flensburger Abfälle bis Ende 2021 gesichert. Zudem gibt es eine Verlängerungsoption bis Ende 2026.

„Wir mussten im harten Wettbewerb zwar deutliche Preisabschläge machen, haben damit aber auch weiterhin eine gute Auslastung unserer Kapazitäten gesichert“, kommentierte MBA-Geschäftsführer Dr. Dietmar Schneider.


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