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Sport für Jung und Alt : Fitness-Training mit Seeblick

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sechs neue Geräte sollen an der Dorfbucht in Einfeld alle Generationen zu sportlichen Aktivitäten animieren.

von
erstellt am 02.Jun.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | Ein schönerer Standort ist in der Stadt wohl kaum denkbar: Wer etwas für seine Fitness tun möchte, der kann jetzt mit Blick auf den Einfelder See trainieren. Gestern wurden an der Dorfbucht sechs neue Sportgeräte offiziell eingeweiht.

Gemeinsam schnitten Stadtrat Oliver Dörflinger, Bernd Michel von der Michel-Stiftung und Michael Muszeika von der Abteilung Grünflächen vor dem Areal das Band durch und gaben damit den generationsübergreifenden Fitnessparcours frei. Zeitgleich machten Stadtteilvorsteher Sven Radestock, der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Hartmut Florian, der Seniorenbeiratsvorsitzende Heinz Fieroh und Klara Michel von der Michel-Stiftung schon einmal ein paar Übungen an den den Geräten oder probierten die ebenfalls neuen Ruhebänke aus.

Zur Auswahl stehen sechs Stationen: ein Schultertrainer, eine Bauch- und Rückenstation, ein Rudergerät, ein Beintrainer, ein Gerät für den Hüftschwung und ein Ganzkörpertrainer. Alle sind aus robustem Edelstahl. Die Freiluft-Fitness-Anlage ist eine Teamarbeit, die nach einer Idee aus der Michel-Stiftung im Herbst 2015 in kürzester Zeit umgesetzt wurde. „Wir rannten damals quasi offene Türen bei der Stadt ein“, lobte Sven Radestock gestern. Von den Kosten übernahm die Michel-Stiftung 10  000 Euro, die Stadt zahlte 35  000 Euro. Stadtrat Dörflinger dankte Bernd und Klara Michel für die finanzielle Unterstützung. Beeindruckt waren alle Mitstreiter nicht nur von der gelungenen Anlage, sondern auch von der Schnelligkeit, mit der die Idee in die Tat umgesetzt wurde. Denn nach der ersten Planung erfolgte der Baubeginn bereits im April.

Den Standort hatten alle Mitstreiter gemeinsam mit Bedacht ausgewählt: Direkt an dem Fußweg hinter dem Seekamp befindet sich das Fitness-Areal neben dem Spielplatz in unmittelbarer Ufernähe. „Dort ist es nicht einsam“, meinte der Stadtteilvorsteher. Wer auf dem Fußweg vorbei kommt, wird gleich neugierig auf die Bewegungsangebote gemacht – offenbar mit Erfolg. „Ich habe schon in den Tagen vor der Eröffnung Menschen jeden Alters gesehen, die hier begeistert die Geräte ausprobiert haben“, erzählte Radestock.

Die Funktion jedes Geräts wird auf einem Schild genau beschrieben. Sowohl für junge Leute als auch für Senioren ist das Angebot geeignet. „Man kann hier auch gut mit dem Rollstuhl oder dem Rollator hinkommen und sich unabhängig vom Fitness-Level etwas Passendes aussuchen“, meinten der Behindertenbeauftragte und der Vorsitzende des Seniorenbeirats. Und für die Kinder gibt es immer noch den Spielplatz in Sichtweite. „Das schönste Fitness-Studio steht jetzt am Einfelder See“, da waren sich gestern auf jeden Fall alle Beteiligten einig. Nach den Fitnessgeräten im Falderapark ist das neue Angebot in Einfeld der zweite generationsübergreifende Fitnessparcours in der Stadt.

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