Fingerspitzengefühl

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24. Juli 2014, 22:41 Uhr

Hein kann den Zorn eines Mannes gut verstehen, der bei einer Busfahrt folgende Szene beobachtete: An der Haltestelle stieg auch ein älteres Pärchen im Rentenalter zu. Der Mann war schwerbehindert und legte dem Busfahrer seinen Behindertenausweis vor. Als seine Begleiterin durfte auch seine Frau kostenlos mitfahren. So weit so gut. Dann aber die Überraschung: Der Busfahrer tippte in die Kasse und verlangte dann 1,30 Euro. Das Ticket war nicht für den behinderten Mann oder seine Begleiterin, sondern für das kleine Schoßhündchen, das das Rentnerpaar in einem Körbchen mit sich führte. Das Rentnerpaar protestierte: Für den Hund habe man noch nie bezahlt! Aber der Busfahrer blieb hart. Auch Heins Informant war empört, so empört, dass er zu Hause auf eigene Faust recherchierte. Ja, die Fahrgeldforderung war rechtlich okay, räumte er Hein gegenüber ein: „Aber ist sie auch menschlich in Ordnung?“ – Diese Frage kann man stellen, findet Hein. Guten Tag, bis Montag!

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