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Holsteinischer Courier

24. September 2017 | 16:11 Uhr

Boostedt : Findling soll auf den Kreisel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sponsorenlösung für die Sanierung wäre doch möglich gewesen. Neue Zebrastreifen wird es nicht geben.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 08:30 Uhr

Boostedt | Der rund 16 Tonnen schwere Findling, der zurzeit an der Boostedter Amtsverwaltung steht, soll auf dem neu gestalteten Kreisel an der Kreisstraße 111/Neumünsterstraße seinen neuen Standort finden. Hierzu wird schweres Gerät benötigt, sodass der Kreisel am Morgen des 25. Aprils voraussichtlich ab 9 Uhr kurzfristig gesperrt werden muss. Das teilte Niels Thomsen aus dem Bauamt am Montagabend im Wege, Werk- und Umweltausschuss mit.

Außerdem hat die Segeberger Verkehrsaufsicht die Kreisstraße 111 von der Höhe des Nettomarktes bis zur Neumünsterstraße 23 als Ortsdurchfahrt festgelegt. Damit gehen Pflege und Erhaltung nun in die Verantwortung der Gemeinde über.

Als viel ärgerlicher empfanden die Ausschussmitglieder jedoch den damit einhergehenden Umstand, dass die Sanierung des Kreisels mit Kosten in Höhe von insgesamt 10 000 Euro nun unter Umständen doch mit Hilfe von Sponsoren möglich gewesen wäre. Diese hätten am Kreisel mit Zustimmung der Gemeindevertretung werben dürfen. Unter der Zuständigkeit des Kreises ist dieses nicht möglich gewesen, sodass die Gemeinde nun alleine die Kosten trägt.

Neues gab es ebenfalls zu den Sanierungsarbeiten an der Bahnhofsstraße. Dort werden die ersten Arbeiten nun voraussichtlich Mitte Mai beginnen. Bevor der Kreis Segeberg hier eine neue Straßendecke erstellt, werden nun von der Gemeinde zunächst auf rund 200 Metern die Versorgungsleistungen erneuert. Die Kosten hierfür wurden mit 115 000 Euro beziffert.

Eine neue Fahrradstreifenmarkierung soll die Straße anschließend sicherer machen. Auch vorgezogene Gehwege als Wartezone sind geplant. Abschlägig wurde vom Kreis dagegen der Wunsch nach Zebrastreifen – unter anderem in Höhe der Kirche – beschieden. „Der Kreis hat gezählt, und seiner Meinung nach reichen die Querungszahlen dafür nicht aus“, erläuterte Thomsen dazu.

Thema im Ausschuss waren außerdem neue Bestattungsflächen auf dem Boostedter Friedhof. „Von den 470 vorhandenen anonymen Urnengräbern sind bereits 410 besetzt. Der Platz wird also knapp“, erläuterte dazu der Ausschussvorsitzende Heino Christophersen (SPD). Weitere 500 Plätze sollen nun auf einem ehemaligen Gräberfeld entstehen. Ebenfalls vorgesehen ist eine neue Fläche für Rasengräber. Gedanken wollen sich die Gemeindevertreter auch über die Möglichleiten eines Ruheforstes machen.

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