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Neumünster : Feuerwehrmänner retten eingeklemmtes Reh

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Berufsfeuerwehr rückte am Donnerstagaus, um einem Reh aus der Patsche zu helfen. Am Ende brauchten die Feuerwehrleute aber einen Hydraulikspreizer, um das Tier zu befreien.

Neumünster | Zwei Feuerwehrfahrzeuge, eine achtköpfige Mannschaft und ein hydraulisches Rettungsgerät kamen am Donnerstagmorgen in Neumünster zum Einsatz, um ein Reh zu befreien. "Bambi" hatte sich wohl im Morgengrauen zu weit aus seinem angestammten Revier im Brachenfelder Gehölz vorgewagt und es bis in die Brachenfelder Straße geschafft. Dort wurde ihm dann aber der Zaun zum Verhängnis.

Als das Tier zwischen den senkrechten Metallstreben zum Gerisch-Park hindurchschlüpfen wollte, blieb es darin stecken. Die schmerzgeplagten Rufe des Tieres riefen die Anwohner auf den Plan, die die Feuerwehr alarmierten. Als die Berufsfeuerwehr eintraf, stülpten die Beamten dem Reh erst einmal einen Leinenbeutel über den Kopf, damit es durch die anlaufenden Aktivitäten nicht noch aufgeregter zappelte.

Mit einem Hydraulikspreizer wurden schließlich die Zaunstäbe soweit auseinandergebogen, dass das Reh herausgehoben und in eine bereitstehende Transportkiste verfrachtet werden konnte. Ein Jäger nahm es mit in sein Revier und setzte es dort wieder aus. Nach Einschätzung des Waidmannes hat das Tier seinen gründlich misslungenen Ausflug in die Zivilisation weitestgehend unbeschadet überstanden.

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erstellt am 15.Mai.2014 | 17:11 Uhr

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