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Harter Wettkamp : Feuerwehrleute gehen an ihre Grenze

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am kommenden Wochenende treten Christian Mohr, Nils Semmelhaack, Stefan Kanschat und Leif Hahne bei der „Firefighter Combat Challenge“ in Berlin an.

Neumünster | „Es geht darum, einen der härtesten Jobs besser, schneller und sicherer zu machen“: So lautet das Motto der 6. Feuerwehr-Wettkämpfe in Berlin, an denen Oberbrandmeister Stefan Kanschat (32) von der Berufsfeuerwehr am Sonnabend zum zweiten Mal teilnimmt. Weil sein Vorjahres-Kollege André Wesemann diesmal verletzungsbedingt ausfällt, hat sich Kanschat mit Nils Semmelhaack, Christian Mohr und Leif Hahne drei neue Mitstreiter gesucht. Sie treten einzeln und im Team an. 20 Mal haben sie die Aufgaben geübt.

Bei den Wettkämpfen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof treten die Vier zunächst getrennt in fünf Disziplinen gegen über 300 Teilnehmer an. Ihr Ziel: Sie wollen einen Platz unter den besten 60 erreichen. Fünf Stationen müssen sie dafür in voller Montur und mit Atemschutzgerät so schnell es geht meistern. Gestartet wird am Fuße eines zwölf Meter hohen Turms. Dort hinauf soll ein 19 Kilo schweres Schlauchpaket getragen, anschließend ein weiteres Paket nach oben gezogen und abgelegt werden. Wenn die Vier vom Turm heruntergekommen sind, müssen sie mit einem vier Kilo schweren Hammer jeweils ein Gewicht von 73,5 Kilo über eine Strecke von 1,50 Meter nach hinten schlagen. Vorletzte Station ist ein 42,5 Meter langer Slalomkurs. Ihn gilt es zu absolvieren, ohne eine Pylone zu vergessen oder umzureißen. Am Ende des Slalomparcours muss noch ein Strahlrohr aufgenommen und mit dem bereits mit Wasser gefüllten Schlauch 22,8 Meter nach vorne gelaufen werden sowie eine 80 Kilo schwere Puppe rückwärts mit einem Rettungsgriff 30 Meter weit gezogen werden.

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erstellt am 10.Sep.2014 | 06:30 Uhr

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