Konzert : Feuerwehrkapelle wurde zu einem schönen Orchester

Der Feuerwehrmusikzug Großenaspe präsentierte am Sonnabend sein Jahreskonzert zum zweiten Mal in der Rudi-Allais-Halle.
Der Feuerwehrmusikzug Großenaspe präsentierte am Sonnabend sein Jahreskonzert zum zweiten Mal in der Rudi-Allais-Halle.

240 Besucher lauschten dem Jahreskonzert des Feuerwehrmusikzugs Großenaspe. Applaus und Zugaben am Schluss.

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31. März 2014, 08:00 Uhr

Grossenaspe | Unter dem Motto „Jung und Alt“ präsentierte der Feuerwehrmusikzug Großenaspe zu seinem Jahreskonzert am Sonnabend eine gelungene Mischung bekannter Stücke. Knapp 240 Besucher hatten sich in der geschmückten und gut geheizten Rudi-Allais-Halle an Festzelttischen niedergelassen, um sich von den 25 Musikern unter dem Dirigat von Timo Hänf (37) kurzweilig unterhalten zu lassen.

„Die arbeiten das ganze Jahr auf dieses große Konzert hin. Die sind echt toll“, bemerkte der Feuerwehrmann Torsten Pingel aus Großenaspe, der an diesem Abend an der Kasse saß.

Das Orchester eröffnete den Abend mit einem Potpourri berühmter Märsche. „Wir müssen auch die Tradition von Walzer, Polka und Märschen pflegen“, erklärte der studierte Musiker Hänf. Sichtlich vergnügt zeigten Blechbläser, Schlagzeuger und Trommler, wofür sie seit Januar intensiv geübt hatten: Mit Stücken von den Beach Boys, Santiano und Herbert Grönemeyer warteten sie ebenso auf wie mit dem Schlager „Im Wagen vor mir“, bei dem das Publikum kräftig mitklatschte.

„Aus der Feuerwehrkapelle ist ein wunderschönes Orchester geworden. Mir gefällt das breit gefächerte Angebot, besonders die Märsche und Santiano“, sagte die Boostedterin Anke Püschel gut gelaunt.

„Wir proben einmal wöchentlich und haben drei bis vier Auftritte pro Monat“, erläuterte Hänf, der extra für die Proben aus Hamburg nach Großenaspe ins Feuerwehrhaus kommt. In Hamburg wohnt mittlerweile auch die Trompeterin Marit Kasbohm (27), die seit zehn Jahren dabei ist. „Ich habe Spaß an der Musik, und ich mag die Leute“, erklärte sie.

Für Überraschungen sorgten kleine Showeinlagen vor der Bühne, besonders wild war der Auftritt des Heidmühler Ponyclubs: Als Nonnen verkleidet und mit Sonnenbrillen im Gesicht tanzten acht Mädchen den „Gangnam Style“ zur Musik des Orchesters. Das Publikum belohnte mit ordentlichem Applaus und verlangte Zugaben. „Es hat Spaß gemacht und wir waren entspannt. Alles lief super“, sagte der Dirigent am Ende des Konzerts zufrieden.

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