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Vorteile und Vergünstigungen : Feuerwehr plant neue Rabattkarte

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der neue Vorstand des Fördervereins vom Stadtfeuerwehrverband plant die Herausgabe einer sogenannten Ehrenamtskarte.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Aktive Mitglieder der sieben Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt sollen schon bald von besonderen Vergünstigungen und Vorteilen bei vielen Firmen profitieren können. Der neue Vorstand des Fördervereins vom Stadtfeuerwehrverband mit dem Vorsitzenden Peter-Christian Noodt, seinem Stellvertreter Peter Kleinjung, Schriftführer Gundolf Thies und Kassenwart Klaus Maisel plant die Herausgabe einer sogenannten Ehrenamtskarte.

„Es kann nicht sein, dass Ehrenamtliche für ihr Engagement noch Geld mitbringen müssen“, sagt Peter Kleinjung. Er meint damit verschiedene Kosten, etwa für Benzin für den Weg von zuhause oder der Arbeitsstätte zum Wehrhaus bei einem Einsatz oder für spezielle Lehrgänge und Erste-Hilfe-Kurse, die die Stadt nicht zahlt. Hier springt auf Anfrage bisher der 1997 gegründete Verein mit seinen derzeit 33 Mitgliedern ein und gibt einen Zuschuss von maximal 50 Prozent. „Schon länger ist eine Ehrenamtskarte in der Stadt im Gespräch. Doch es passiert nichts. Deshalb preschen wir jetzt vor und hoffen natürlich, dass sich dann weitere Organisationen anschließen“, sagt Kleinjung.

Weiteres Projekt des Vereins ist die Integration von ausländischen Mitbürgern in die Wehren. Hier sind erste Kontakte mit den Iman der islamischen Gemeinden in Neumünster geknüpft. „Das Bild der Feuerwehr in den Köpfen vor allem der türkischen Mitbürger ist kulturell anders geprägt und nicht immer positiv“, sagt Kleinjung. Deshalb ist er verstärkt in türkischen Vereinen und Verbänden unterwegs und macht Werbung. „Es dauert aber ein wenig, bis das Vertrauen aufgebaut ist“, sagt er.

Außerdem will der Förderverein verstärkt die Jugendarbeit unterstützen. „Neben der Branschutzaufklärung und der Unterstützung bei der Ausbildung ist das unser Steckenpferd“, sagt Peter Kleinjung. So soll etwa eine Aktion „Jugend und Moor“ im Dosenmoor mit Übungen und Zeltlager stattfinden.

Wer den Verein unterstützen will, kann sich mit Klaus Maisel, Tel. 3 17 00, in Verbindung setzen.

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