zur Navigation springen

Grossenaspe : Feuerwehr ist auch in der Urlaubszeit bereit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei einer Übung in Brokenlande wurden die Zusammenarbeit der Wehren und die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte getestet. Nach dem Einsatz gab es eine positive Bilanz in großer Hitze

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2014 | 06:30 Uhr

Grossenaspe | Übungseinsatz bei 30 Grad im Schatten: Mit großem Aufgebot startete am Sonnabend eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe an der Brokstedter Straße in Brokenlande. Hintergrund war unter anderem, die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte am Wochenende und insbesondere in der Ferienzeit zu testen.

Um 14.03 Uhr wurden die Großenasper deshalb zu einem Feuer mit vermissten Personen alarmiert. Gegenstand der Meldung war ein brennendes Wirtschaftsgebäude auf einem Bauernhof gegenüber der Biogasanlage. Erst am Einsatzort erfuhren die Aktiven, dass es sich um eine von langer Hand geplante Übung handelte. Ebenfalls alarmiert waren zudem der 1. Zug der Amtswehr Bad Bramstedt-Land sowie eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Neumünster-Wittorf.

Letztlich waren mehr als 40 Kameraden ab 14.13 Uhr unter der Leitung von Einsatzleiter Torben Trojahn (Großenaspe) vor Ort. Bis zum Übungsende um 15.30 Uhr wurden insgesamt acht Personen unter schwerem Atemschutz geborgen und ein Schuppen, der durch Funkenflug in Brand geraten war, gelöscht. Verkehrsbehinderungen gab es dabei lediglich auf der Brokstedter Straße, die während der Übung nur einseitig zu befahren war.

Gemeindewehrführer Jürgen Pingel zeigte sich über den Übungsverlauf zufrieden. „Alle Fahrzeuge waren voll besetzt. Das ist ein gutes Ergebnis. Und auch die nahezu reibungslose Zusammenarbeit mit den Wehren, die außerhalb des Kreises liegen, bewies, dass die Feuerwehren nicht an ihren Grenzen haltmachen, sondern darüber hinaus ohne Vorbehalte helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, sagte er. „Die Übung sollte die Verfügbarkeit am Wochenende und die Suche nach Vermissten beinhalten. Insbesondere war jedoch ebenfalls die Einhaltung der Hilfsfrist für den Außenbezirk von Großenaspe von großer Bedeutung. Diese Anforderungen wurden in zufriedenstellendem Maße erfüllt“, erklärte er weiter.

Insbesondere für die Atemschutzträger war der Einsatz eine durchaus schweißtreibende Herausforderung. Und so war es auch kein Wunder, dass bei der Nachbesprechung festgestellt wurde, dass bei Hitze mehr Getränke in den Fahrzeugen bereitgehalten werden müssen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen