Grossenaspe : Feuerwehr hat jetzt eigene Sanitäter

Der Jugendwart der Feuerwehr Großenaspe Dennis Buroh (von links) hat gemeinsam mit Björn Stölting und Adrian Jendritzki sowie drei weiteren Ausbildern der Jugendwehr eine umfassende Sanitätsausbildung absolviert. Über dieses Engagement freuten sich auch Bürgermeister Torsten Klinger sowie Susanne Weidenhöfer vom Förderverein und Jörn Weidenhöfer als stellvertretender Wehrführer.
Foto:
Der Jugendwart der Feuerwehr Großenaspe Dennis Buroh (von links) hat gemeinsam mit Björn Stölting und Adrian Jendritzki sowie drei weiteren Ausbildern der Jugendwehr eine umfassende Sanitätsausbildung absolviert. Über dieses Engagement freuten sich auch Bürgermeister Torsten Klinger sowie Susanne Weidenhöfer vom Förderverein und Jörn Weidenhöfer als stellvertretender Wehrführer.

Sechs Aktive der Großenasper Wehr ließen sich ausbilden. Gemeinde und Förderverein kauften für 1400 Euro die notwendige Ausrüstung.

shz.de von
27. Januar 2015, 07:00 Uhr

Großenaspe | Um bei Einsätzen noch besser helfen zu können, haben vor Kurzem sechs Aktive der Großenasper Feuerwehr eine umfassende Sanitätsdienstausbildung absolviert. „Bei Unfällen dauert es oft lange, bis der Rettungsdienst in der benötigten Stärke vor Ort ist. Mit der Ausbildung können wir die Opfer sowie auch den Notarzt jetzt besser unterstützen“, erklärte dazu Jugendwart Dennis Buroh, der den Kursus gemeinsam mit fünf weiteren Ausbildern der Jugendwehr besuchte.

„Außerdem kommen uns diese Kenntnisse für Fahrten und Ausflüge mit den Jugendlichen zugute. Denn in solch einer Gruppe passiert immer irgendetwas“, erklärte er. Zudem könne man auch verunfallten Einsatzkräften jetzt besser helfen.

Nach 64 Unterrichtseinheiten und einer strengen Prüfung vor einem Notarzt und Sanitätern dürfen die Sechs jetzt unter anderem Pulswerte messen und das Sauerstoffgerät einsetzen. „Wir können den Patienten soweit stabilisieren, dass der Arzt auch noch was zu retten hat, wenn er ankommt“, sagte Adrian Jendritzki deshalb überzeugt.

Die spezielle Ausrüstung mit Sauerstoffgerät, Trage und zahlreichem weiteren Material kostete 1400 Euro. Diese wurden zu gleichen Teilen von der Gemeinde und dem Förderverein der Feuerwehr übernommen.

„Das ist gut angelegtes Geld“, waren sich Susanne Weidenhöfer (Mitglied im Vorstand des Fördervereins) und Bürgermeister Torsten Klinger einig. Bestätigt wurde dies auch vom stellvertretenden Wehrführer Jörn Weidenhöfer. „Für die Aktiven bedeuten Sanitäter am Einsatzort ein gewaltiges Stück Sicherheit mehr“, sagte er.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen