Grossharrie : Feuerwehr hat jetzt 600 Liter Wasser an Bord

Großharries Gemeindewehrführer Jan-Christof Böhlk (links) und Bürgermeister Holger Nohrden sind zufrieden mit dem neuen Einsatzfahrzeug.
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Großharries Gemeindewehrführer Jan-Christof Böhlk (links) und Bürgermeister Holger Nohrden sind zufrieden mit dem neuen Einsatzfahrzeug.

150 000 Euro wurden in das neue Feuerwehrauto investiert.

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03. Oktober 2015, 11:00 Uhr

Grossharrie | Modern, nach den neuesten Vorgaben aus der Feuerwehrbedarfsplanung ausgestattet und an die Anforderungen an die Einsätze der Großharrieer Feuerwehr angepasst, steht das neue Fahrzeug im Gerätehaus der Großharrier Wehr. „Das Gerätehaus wurde glücklicherweise seinerzeit etwas großzügiger geplant. Dadurch findet hier auch ein modernes Fahrzeug Platz“, meinte Gemeindewehrführer Jan-Christof Böhlk. Die Investition von etwa 150 000 Euro in das moderne sogenannte mittlere Löschfahrzeug (MLF) hat sich gelohnt, sind sich Böhlk und Großharries Bürgermeister Holger Nohrden sicher. Platz für sechs Leute, Ausrüstung für vier Atemschutzgeräteträger, seitliche Auszugsysteme, die einen direkten Zugriff auf die Ausrüstung möglich machen und Platz für zwei Atemschutzträger, die sich bereits während der Fahrt einsatzfertig machen können, gehören zur Ausstattung des Fahrzeugs. Hinzu kommen ein Wassertank mit 600 Liter Wasser für den Ersteinsatz und eine feste Pumpe mit 1000 Liter Leistung in der Minute. Ein Lichtmast sorgt außerdem für zusätzliche Sicherheit und Übersicht am Einsatzort. Auch sonst hat sich die Gemeinde für einige kleine Zusatzeinrichtungen entschieden. „Moderne Lichtanlagen kosten ein wenig mehr, sorgen aber auch für die Sicherheit der Feuerwehrleute im Einsatz“, meinte Nohrden. Und auch die Aluminiumfelgen sind kein Luxus. „Die sparen schlicht 60 Kilo Gewicht, das an anderer Stelle als Ausrüstung gut genutzt werden kann“, meinte Großharries Feuerwehrchef. Damit möglichst viele Feuerwehrleute das Fahrzeug fahren können, wurde das Gewicht von maximal 8,8 auf 7,49 Tonnen begrenzt. Außerdem habe die Feuerwehr immerhin fast 70 Prozent der alten Ausrüstung aus dem Vorgängerfahrzeug wieder einsetzen können. Den ersten Einsatz hat das Fahrzeug hinter sich.

„Noch verfügt die Gemeinde auch über Rücklagen, aus der solche Anschaffungen finanziert werden können“, sagte Nohrden. Kredite mussten nicht aufgenommen werden. Neben der Eigenfinanzierung hat es 18 Prozent Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer gegeben. Das alte Fahrzeug aus dem Baujahr 1974 wurde nach Nürnberg verkauft.  


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