zur Navigation springen

Feuerwehr fordert von der Politik mehr Unterstützung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Stadtfeuerwehrverband hat die Kommunalpolitik aufgefordert, mehr Leistungsanreize für eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr zu schaffen. Es gebe einige Wehren, die langsam überaltern, denn trotz intensiver Werbung sind die Mitgliederzahlen rückläufig. Hier seien Stadt und Politik gefordert, sagte Sprecher Peter Kleinjung nach einer Wehrführerdienstversammlung am Donnerstag. Dort wurden erstmals die Ergebnisse einer Bachelor-Arbeit über die Zukunft der Wehr vorgestellt (der Courier berichtete). Einzelheiten dazu nannte Kleinjung nicht.

Konkret wünscht sich der Verband mehr Werbung für die Feuerwehren von den Kommunalpolitikern. Aber auch einige gesetzliche Rahmenbedingungen müssten geändert werden. So plädiert der Verband etwa für eine Erhöhung des Ausfallgeldes für Arbeitgeber, wenn Angestellte wegen eines Einsatzes nicht zur Arbeit kommen können oder während der Arbeit einfach verschwinden.

Bisher hätten die Feuerwehren ihren Nachwuchs aus den eigenen Reihen, Jugendfeuerwehren, Familienangehörigen und Freunden generiert, erklärte Kleinjung weiter. „Wir nehmen aber unsere Politiker und auch Stadtteilbeiräte in die Pflicht, sich um diese Aufgabe zu kümmern. Nur dann können die Wehren auch weiterhin die im Stadtteil gepflegten Traditionen unterstützen.“ Um ein tragfähiges Zukunftskonzept zu entwickeln, blieben maximal fünf Jahre Zeit, „dann beginnt der Handlungsdruck“, so Kleinjung.

In den vergangenen Wochen hatte es viele Gerüchte um ein Zusammenlegen einiger der sieben Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet gegeben (der Courier berichtete).

zur Startseite

von
erstellt am 27.Mär.2015 | 13:56 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen