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Ungewöhnlicher Einsatz : Feuerwehr brachte Fuchsi zurück

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit einem kleinen Trick rettete die Feuerwehr eine verfahrene Situation und brachte dem kleinen Maximilian sein geliebtes Kuscheltier zurück.

von
erstellt am 16.Feb.2017 | 06:30 Uhr

Neumünster | Maximilian (3) und seine Eltern Elena und Heiko Falkenstein aus der Gartenstadt sind überglücklich. Mit einem kleinen Trick rettete die Feuerwehr eine verfahrene Situation und brachte dem kleinen Maximilian sein heiß geliebtes Kuscheltier Fuchsi zurück.

Genau genommen ist es ein Doppelgänger von Fuchsi. Rettungsassistent Jürgen Bredow brachte das Stofftier gestern zu Maximilian in die Kinderklinik des Friedrich-Ebert-Krankenhauses. Maximilian leidet an Bronchialbeschwerden. Aus diesem Grund musste er im Dezember in die Kinderklinik gefahren werden. Der Rettungsdienst der Feuerwehr hat für solche Einsätze Plüschtiere dabei, um die kleinen Patienten abzulenken. Jürgen Bredow schenkte Maximilian damals den Stoff-Fuchs, den der Junge innig liebt. Er geht mit ihm in den Kindergarten, nimmt Fuchsi auch zum Zähneputzen mit.

Maximilian war schon lange wieder zu Hause, musste aber vor vier Tagen erneut in die Klinik. Das Malheur jetzt: Fuchsi war plötzlich verschwunden. „Wir haben versucht, Maximilian mit anderen Kuscheltieren abzulenken, aber ohne Fuchsi war da nichts zu machen“, sagte seine Mutter, und Maximilian brachte es auf den Punkt: „Fuchsi ist mein bester Freund.“

Jetzt war natürlich die Not groß – und die Rettung gar nicht so einfach. Auf den Anruf von Heiko Falkenstein bei der Feuerwehr setzte Rettungsdienst-Leiter Karl-Heinz Herrmann alle Hebel in Bewegung. Ein Stoff-Fuchs war zum Glück noch im Fundus vorhanden. „Wir haben nicht nur Füchse, sondern auch Tröster-Bären oder Schweinchen“, sagte Notfallsanitäter Michael Schulz, der beim Fuchsi-Notfall mit im Einsatz war. Und wenn sich der echte Fuchsi doch wieder anfinden sollte? „Dann hat er einen Bruder bekommen“, sagte Jürgen Bredow.

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