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Gefahrenabwehrzentrum : Feuerwehr arbeitet in der neuen Wache

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Büros für die Verwaltung sind bezogen. Leitstelle, Löschzug und Rettungsdienst sollen in der ersten Dezemberwoche folgen.

Neumünster | Es stehen zwar noch überall Kartons, dazwischen wuseln Handwerker und auf dem Hof lärmen Baumaschinen, doch die Verwaltung der Berufsfeuerwehr ist in die neue Feuer- und Rettungswache im Gefahrenabwehrzentrum (Gaz) eingezogen. Seit Montag läuft der Betrieb.

„Die Zimmer und das Gebäude sind hell und freundlich. Wir alle gehen nun total gerne zur Arbeit“, sagt Fachdienstleiter Sven Kasulke. Er ist stolz, nicht nur auf die neue Wache, sondern auch auf seine 120 Mitarbeiter. Sie haben in den vergangenen Wochen vieles in Eigenregie erledigt und sind unzählige Male zwischen der alten Wache an der Wittorfer Straße und dem neuen Standort hin- und hergefahren. „Nur die Möbel und die Computer wurden von einer Spedition übernommen“, sagt Kasulke. Und noch ist die Arbeit nicht zu Ende. Die Wachabteilung hat die Ausbildung und den Arbeitsdienst eingestellt und baut stattdessen in der Gefängnistischlerei maßangefertigte Schränke, Spinde und Regale auf, sortiert das Material in die neuen, modernen und endlich vorschriftsmäßigen Werkstätten und packt überall da an, wo Hände gebraucht werden. Küchen, der neue Fitnessraum und die Ruheräume müssen zum Beispiel noch eingerichtet werden.

In der ersten Dezemberwoche sollen dann auch die Leitstelle, der Löschzug und der Rettungsdienst umziehen. Dann werden alle Einsätze aus dem Gaz gefahren. „Wir werden zunächst kurzfristig parallel arbeiten, bis alles klappt“, sagt Kasulke. Voraussetzung ist auch, dass dann die Funksender für die Alarmierung am neuen Standort funktionieren. Techniker haben einen neuen Funkmast errichtet und schließen diesen nun an.

Bis auf ein paar Optimierungen sind die Arbeitsabläufe zwar gleich geblieben, „die Wege sind nun aber kürzer und die Ausstattung ist besser“, sagt Kasulke. So gibt es etwa eine Atemschutz-Reinigungsanlage, eine Schlauchwaschmaschine ersetzt den Schlauchturm.

Unterdessen hat an der Wittorfer Straße die Wobau bereits mit ersten Baumaßnahmen begonnen. Dort sollen Wohngebäude und die Wobau-Geschäftsstelle entstehen.

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