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Polizeibericht : Feuer nach Einbruch: Täter machten Beute

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Was die Einbrecher genau mitnahmen, wollten die Ermittler nicht sagen.

Neumünster | Es waren tatsächlich Einbrecher am Werk, die letztendlich ihre Spuren vertuschen wollten. Nach der Brandstiftung in einem Einfamilienhaus an der Holbeinstraße ist jetzt klar: Die Täter haben das Haus am späten Abend des 18. Januar zuerst durchsucht und auch Beute gemacht, bevor sie Feuer legten. Das bestätigte die Polizei jetzt auf Nachfrage.

Was die Einbrecher genau mitnahmen, wollten die Ermittler nicht sagen. „Es sind tatsächlich auch Dinge gestohlen worden. Einzelheiten dazu geben wir aber aus ermittlungstaktischen Gründen zurzeit nicht preis. Das ist Täterwissen“, erklärte Polizeisprecher Rainer Wetzel.

„Die Ermittlungen in der Sache werden von der Kripo intensiv geführt. Sie haben aber noch nicht zu einem belastbaren Tatverdacht geführt“, erklärte Wetzel. Es seien auch Hinweise aus der Bevölkerung gekommen.

Das Haus im Malerviertel, das zwei alte Frauen bewohnten, war durch das Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen worden und ist zurzeit nicht bewohnbar (der Courier berichtete). Als die Unbekannten am späten Abend in ihr Haus eindrangen, waren die beiden Bewohnerinnen gerade verreist. Nachbarn hatten gegen 22.20 Uhr Qualm entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.

Als die Rettungskräfte eintrafen, stand das Wohnzimmer bereits in Flammen. Im oberen Bereich des Hauses soll es einen zweiten Brandherd gegeben haben. Die beiden Bewohnerinnen sind nach dem Feuer privat untergekommen.

Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei nach wie vor entgegen. Wer etwas zur Aufklärung beitragen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 9450 bei den Ermittlern zu melden.

 

 

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erstellt am 14.Feb.2015 | 09:00 Uhr

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