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Holsteinischer Courier

29. Juni 2017 | 11:02 Uhr

Übung : Feuer in der Kindertagesstätte

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kita am Bollbrück wurde probeweise geräumt / Erzieherinnen verhielten sich umsichtig

Neumünster | Einmal im Jahr probt das Familienzentrum Kita Einfeld am Bollbrück eine Proberäumung, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Gestern wurden sie dabei unterstützt von der Polizei und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Einfeld.

„Seit Oktober waren wir etliche Male in der Kita, um die Kinder darauf vorzubereiten. Die Kameraden haben beispielsweise vor den Kindern die Atemschutzgeräte angelegt, um ihnen die Angst zu nehmen“, verriet Feuerwehrmann Heiko Wulf, der gemeinsam mit Detlef Tanneberger und Wehrführer Jens Stäcker die Übung beobachtete.

Um 10 Uhr gab es gestern den Alarm. Einsatzstichwort: „Feuer, Menschenleben in Gefahr“. Unterstützt von Stadtteilpolizist Frank Kickbusch wurden die rund 110 Kinder und die Erzieherinnen auf den Marktplatz geführt. Regine Rahlfs, stellvertretende Kitaleiterin, ging durch sämtliche Räume und schlug mit einer mobilen Sirene Alarm. „Das würde ich auch im Ernstfall so machen. Das Gebäude ist groß“, sagte sie.

Was Heiko Wulf besonders lobte: „Die Kinder haben Laufkarten mit ihren Bildern. Die Erzieherinnen wissen jederzeit, wo sich die Kinder aufhalten. Das klappt super und ist im Ernstfall wirklich Gold wert“, sagte er. Als die Feuerwehrleute die Wasserversorgung aufbauten, sorgte Einrichtungsleiterin Sabine Beckmann-Gibbisch gespielt aufgeregt für etwas Hektik. Sie informierte die Feuerwehrleute, dass die Küche brennen würde und noch eine Kollegin vermisst werde. Kurze Zeit später war dann aber auch die Kollegin Andrea Omland „gerettet“ und die Feuerwehrleute konnten das fiktive Feuer löschen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Kameraden, aber auch mit dem löblichen Verhalten der Erzieherinnen“, resümierte Wulf.

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erstellt am 20.Mai.2017 | 08:00 Uhr

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