Polizeibericht : Feuer behinderte Bahnverkehr

Um Löschwasser zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute eine Schlauchbrücke über die Rendsburger Straße bauen.
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Um Löschwasser zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute eine Schlauchbrücke über die Rendsburger Straße bauen.

Gestern um kurz vor 16 Uhr brach in einer ehemaligen Lagerhalle des Güterbahnhofs an der Güterstraße ein Feuer aus.

shz.de von
06. Mai 2015, 08:00 Uhr

Neumünster | Die Flammen und der Rauch waren schon von Weitem sichtbar: Gestern um kurz vor 16 Uhr informierten mehrere Anrufer die Leitstelle der Feuerwehr über einen Brand in einer ehemaligen Lagerhalle des Güterbahnhofs an der Güterstraße. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Stadtmitte und Brachenfeld rückten aus.

„In dem rund 100 Meter langen ungenutzten Gebäude brannten Müll und Teile der Deckenkonstruktion“, erklärte Einsatzleiter Stefan Hennig von der Berufsfeuerwehr. Gefahr für Menschen bestand nicht. Dennoch war es kein einfacher Einsatz. Die Feuerwehrleute mussten Löschwasser über eine Schlauchbrücke von einem Hydranten an der Rendsburger Straße holen. Nach rund 20 Minuten waren die Flammen unter Kontrolle, gegen 17.15 Uhr der Einsatz beendet. Betroffen von dem Feuer war auch der Bahnverkehr. Die Strecke nach Heide und Büsum sperrten Bahnmanager für rund eine Stunde. Nach Angaben von Nordbahn-Sprecherin Christiane Lage konnten zwei Züge an den Bahnhöfen Hohenwestedt und Neumünster-Stadtwald nicht weiterfahren. Bis in die Abendstunden kam es zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten.

Die Schranken am Bahnübergang Carlstraße waren durch den wartenden Zug im Bahnhof Neumünster-Stadtwald geschlossen und ließen sich zunächst nicht wieder öffnen. Dadurch bildeten sich längere Staus.

Zur Brandursache gab es gestern von der Polizei noch keine Aussage, die Ermittlungen laufen.

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