Vorlesewettbewerb in Neumünster : Felicitas und Tom fahren nach Kiel

Tom Jonathon Siegmann und Felicitas Pohl siegten beim Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs und fahren nach Kiel zum Landesentscheid.
Tom Jonathon Siegmann und Felicitas Pohl siegten beim Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs und fahren nach Kiel zum Landesentscheid.

Der Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs fand gestern in Neumünster statt.

shz.de von
14. März 2018, 09:00 Uhr

Neumünster | Für Felicitas Pohl und Tom Jonathon Siegmann war gestern ein besonderer Tag. Gegen starke Konkurrenz setzten sich die beiden im Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs durch. Sie werden die Region Schleswig-Holstein Süd beim Landesentscheid, der am 16. Mai in Kiel stattfindet, vertreten.

In der Kinder- und Jugendbücherei Neumünster hatten sich fünf Sechstklässler zusammengefunden, um die besten Leser ihrer Region zu ermitteln. Alle wussten, dass nur zwei zum Landesentscheid fahren würden. „Ich bin wirklich aufgeregt, aber ich habe Freunde und Familie mitgebracht“, sagte Shalin Groh, die für Neumünster ins Rennen ging. Für sie reichte es jedoch am Ende nicht zum Weiterkommen. „Ich bin schon enttäuscht, aber die anderen haben es wirklich verdient“, sagte die Klaus-Groth-Schülerin.

Auch Gwyneth Quigley aus Norderstedt und Timotheus Behrend aus Itzehoe mussten sich geschlagen geben.

Dagegen überzeugte Flicitas Pohl mit ihrem sicheren Vortrag über „Die Glücksbäckerei“. „Ich bin total überrascht, aber ich freue mich sehr“, sagte die Pinnebergerin. „Ich habe auch nicht mit dem Sieg gerechnet, denn hier war keiner wirklich schlecht“, betonte der Quickborner Tom Jonathon Siegmann, der mit einem lebendigen Auftreten die „Krabbentaucherkacke“ vortrug. Beide fahren nun zum Landesentscheid. „Dafür werden wir weiterhin üben“, sagte Felicitas Pohl. Die Zwei bekamen einen Buchgutschein und ein Jahresabo der Zeitschrift „Dein Spiegel“. Alle fünf Teilnehmer erhielten zudem eine Urkunde.

„Ihr habt alle schon drei Siege eingefahren, bevor ihr herkamt“, sagte Angelika Rust von der Stadtbücherei. Sie meinte damit die Klassen- und Schulwettbewerbe, die vor dem Bezirksentscheid gewonnen werden müssen.

Beim Vorlesewettbewerb bereiten die Kinder ein Buch eigenständig vor. Aus diesem müssen sie dann eine Passage vorlesen. Dabei dürfen sie jedoch die Zeitmarke von drei Minuten nicht überschreiten. In der zweiten Runde präsentieren die Schüler einen unbekannten Text.

Eine fachkundige Jury bewertet den Auftritt der Teilnehmer. In diesem Jahr war neben Burghard Möbius von der Buchhandlung Trio, der Lehrerin Jenka Plambeck, der Bücherei-Angestellten Carina Meyer und Courier-Volontär Michael Kierstein auch der Vorjahressieger des Bundesentscheids Jarik Foth in der Jury. Dabei bewerteten die Juroren Aussprache, Lesetempo und Betonung genauso wie eine lebendige Vortragsweise.

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