FEK: Test bei Virus-Patienten ist negativ ausgefallen

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29. Juli 2015, 16:08 Uhr

Eine gute Nachricht kam gestern aus dem Friedrich-Ebert-Krankenhaus: Zwei der fünf Patienten, die mit dem Haupt-Virusträger Kontakt hatten, sind negativ getestet worden. Bei ihnen wurde eine Besiedelung mit dem so genannten „Kieler Keim“ vermutet. Bei beiden wurden am Freitag im FEK Abstriche gemacht. Dies teilte FEK-Sprecherin Maren von Dollen gestern mit. Damit ist die Verbreitung des „MRGN“-Virus gestoppt, die am Freitag bekannt gegeben wurde.

Zwei weitere isolierte Patienten, die lediglich Träger des Virus sind, bleiben in Isolation. „Ihnen geht es weiter gut, sie zeigen kein Anzeichen einer Infektion“, sagt Maren von Dollen.

Der ursprüngliche Virusträger, der nach FEK-Aufenthalten Mitte Juli entlassen worden war, hatte laut Ermittlungen des FEK fünf Kontaktpatienten. Ein dritter Kontaktpatient ist wieder in seinem Pflegeheim. „Da sind die Hausärzte zuständig, die Heimleitung ist informiert.“ Kontaktpatient Nummer 4 hat ein negatives Ergebnis, das stand bereits am vergangenen Freitag fest. Die fünfte Kontaktpatientin war gestorben – aber eindeutig nicht am Keim, sondern an einer schweren Erkrankung, so das FEK und das Gesundheitsamt.

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