zur Navigation springen

Friedrich-Ebert-Krankenhaus : FEK feiert Abschluss des 1. Bauabschnitts

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Neumünsteraner sind eingeladen, den Neubau am 8. März bei einem Tag der offenen Tür zu besichtigen. Gesundheitsparcours mit 42 Stationen

von
erstellt am 25.Feb.2015 | 05:30 Uhr

Neumünster | Am Freitag hat der Neubau des Friedrich-Ebert-Krankenhauses noch eine Hürde zu nehmen, die die Verantwortlichen keineswegs auf die leichte Schulter nehmen: Die Abnahme durch die Baubehörde steht an. Bis zum letzten Moment sind die Techniker und Handwerker noch fieberhaft am Werk. „Wenn alles klappt, soll der Zentral-OP Ende März umziehen“, sagt der FEK-Geschäftsführer Alfred von Dollen.

Feiern will das Friedrich-Ebert-Krankenhaus den Abschluss des 1. Bauabschnitts aber schon zuvor mit einem Tag der offenen Tür. Am Sonntag, 8. März, sind alle Interessierten in der Zeit von 10 bis 16 Uhr eingeladen, sich das derzeit wohl modernste Krankenhausgebäude im Land anzuschauen. Wie lange dieser Status hält, bleibt abzuwarten. Der technische Fortschritt in der Medizintechnik ist rasant, Planungen sind daher schnell überholt. Das zeigte sich auch beim FEK. Gingen die Planer vor neun Jahren noch von 55 Millionen Euro Kosten aus, sind schon jetzt 75,6 Millionen Euro verbaut. „Allein der moderne Hybrid-OP kostete eine Million extra“, räumt von Dollen ein. Dafür können die Gefäßchirurgen die Ergebnisse ihrer Arbeit künftig direkt verfolgen, denn man kann während der OP auch gleich Röntgenaufnahmen anfertigen.

An den Start des 2. Bauabschnitts ist derzeit noch gar nicht zu denken. Nach einem Zerwürfnis mit dem Architekten hatte der FEK-Aufsichtsrat im Sommer 2014 beschlossen, den weiteren Bau mit einem neuen Büro zu planen und dabei die Kosten zu senken (der Courier berichtete).

Die Besichtigung von Teilen der neuen OP-Säle sowie der Kreißsäle wird nur am Tag der offenen Tür möglich sein. „Es wird ein Tag zum Mitmachen sein“, verspricht FEK-Sprecherin Maren von Dollen. Ein Gesundheitsparcours mit 42 Stationen führt über etwa einen Kilometer Länge durch alle drei Ebenen des Neubaus. Auf dem Parcours können die Besucher ihre Vitalwerte wie den Blutzuckergehalt, Puls und Blutdruck untersuchen lassen und sogar ihre chirurgischen Fähigkeiten beim Operieren am Modell testen. Für besondere Angebote, etwa den Schilddrüsen-Check, ist eine Anmeldung beim Info-Tresen nötig.

Das Interesse dürfte wieder groß sein: Beim vorangegangenen Tag der offenen Tür 2011 fanden etwa 5000 bis 6000 Besucher den Weg ins FEK. An Parkflächen steht am 8. März auch der Mitarbeiterparkplatz zur Verfügung.

Das Programm zum Tag der offenen Tür ist zu finden auf: www.friedrich-ebert-krankenhaus.de


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen