Thomas Mohr and Friends : Feinfühliger Gesang sorgte für Tränen

Alle Künstler auf einen Blick (von links): Clemens Wiencke am Flügel, Réka Kristóf, Qi Wang, Sonja Gebert, Despina Koustoulidi, Cecilla Rodiguez-Moran, Stefan Hahn, Thomas Mohr, Äneas Humm und Jovan Koscica begeisterten die Besucher im Caspar-von-Saldern-Haus.
Alle Künstler auf einen Blick (von links): Clemens Wiencke am Flügel, Réka Kristóf, Qi Wang, Sonja Gebert, Despina Koustoulidi, Cecilla Rodiguez-Moran, Stefan Hahn, Thomas Mohr, Äneas Humm und Jovan Koscica begeisterten die Besucher im Caspar-von-Saldern-Haus.

"Thomas Mohr and Friends" begeisterten im Caspar-von-Saldern-Haus. Bei der Adventsveranstaltung war auch das Publikum gefordert.

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09. Dezember 2014, 07:30 Uhr

Neumünster | „Es jetzt das siebte Mal, dass ,Thomas Mohr and Friends’ im Caspar-von-Saldern-Haus auftreten. Die Adventsveranstaltung gehört mittlerweile zum jährlichen Kulturprogramm der Stadt und ist wieder ausverkauft“, sagte Renate Werner vom Förderverein bei ihrer Begrüßung erfreut.

In dem weihnachtlich geschmückten Saal begann Tenor Thomas Mohr das Konzert mit den Liedern „O Jesulein süß“ von Georg Christian Schemelli (1678 – 1762) und „Ich steh an deiner Krippen hier“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Begleitet wurde er dabei von dem vielseitigen Clemens Wiencke am Klavier. Als Qi Wang (Mezzo-Sopran) ihr „Ave Maria“ von Giulio Caccini (1551 – 1618) sehr feinfühlig sang, war es mucksmäuschenstill im Saal, und es flossen auch einige Tränen. Ein weiterer  Höhepunkt war die Interpretation der Weihnachtslieder von Peter Cornelius (1824 – 1874) durch Thomas Mohr.

Drei spanische Weihnachtslieder von Joaquin Nin y Castellano (1879 – 1949), vorgetragen von Cecilia Rodriguez-Moran, sowie das Lied „O holy night“ von Adolpho Adam (1803 – 1856), gesungen von Sonja Gebert, Despina Koustoulidi und Thomas Mohr, ließen die Weihnachtsstimmung beim Publikum im Saal des Saldern-Hauses immer inniger werden.

Am Ende war auch das Publikum gefordert. Nachdem die Solisten „Stille Nacht“ in Spanisch, Griechisch, Ungarisch und Schwiizerdütsch gesungen hatten, fielen die Besucher mit der zweiten und dritten Strophe des Weihnachtsliedes in den Gesang ein. Mit lang anhaltendem Applaus dankte das Publikum für das stimmungsvolle Konzert und wurde mit der Zugabe „White Christmas“ belohnt.

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