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Dunkel-Munkel-Nächte : Feier mit Feen und Hexen in dunkler Nacht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Dunkel-Munkel-Nächte begannen im Wildpark Eekholt mit 4000 Besuchern. Sie genossen das wohlige Gruseln mit Sternen und Laternen.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2013 | 07:15 Uhr

Bei sternenklarem Himmel Sternenklar und milden Temperaturen starteten die Dunkel-Munkel-Nächte im Wildpark Eekholt unter dem Thema „Sterne und Laterne“. 4000 Besucher nutzten den mit Schwedenfeuer und farbigen Lichtern in einen Märchenwald verwandelten Park, um sich wieder von den Feen und Hexen verzaubern zu lassen.

Schon beim Ankommen wurden die kleinen und großen Gäste von hilfreichen Elfen mit Sternenstaub begrüßt oder mit einer Zauberschrift gegen böse Geister geschützt. Weit war das Röhren der Hirsche zu hören, ein lautstarkes Froschkonzert quakte fröhlich vor sich hin und auch die Wölfe äugten neugierig auf das nächtliche Publikum.

Groß und Klein hatten sich auf die geheimnisvolle Erkundungstour durch den Wildpark gut vorbereitet. Zahlreiche Laternen, Blinkis und Taschenlampen leuchten, Bollerwagen wurden gezogen, und reich bestückte Picknickkörbe wurden ausgepackt.

„Wir sind jetzt schon zum dritten Mal hier. Letztes Jahr hatte unsere Tochter noch Angst, aber in diesem Jahr überwiegt schon die Neugier“, erzählte Daniela Grabein aus Neumünster schmunzelnd, die natürlich ebenfalls ein paar Naschis für ihre Lieben dabei hatte. Auch Lilli (6), Emma (8) und Lina (7) machte die Dunkelheit nichts mehr aus. „Wir sind jedes Jahr hier. Es ist so schön geheimnisvoll“, hieß es aus dem Kreis der kleinen „Stammhexen“, die aus Bimöhlen und Großenaspe nach Eekholt gekommen waren.

Besonders mutig mussten die Wanderer allerdings auf den Dunkel-Munkel-Pfaden sein. Nach dem Eintritt durch die von Nachtschatten und Zauberern gut bewachten Sternentore, trieben dort listige Wolltrolle und gespenstische Baumgeister ihre Späße mit den Besuchern. Und so mancher erschrak nicht schlecht, wenn sich plötzlich ein Fell an seiner Hand rieb oder sich etwas in die Haare setzte.

Ganz märchenhaft und mystisch präsentierten sich die Falknerinnen des Wildparks. Sie hatten ihre Eulen und sogar den großen Uhu mitgebracht. Dieser saß ganz still, wie eine Statue – doch wehe, wenn er einen Besucher ins Visier nahm. „Huch, der ist ja echt“, erklang es dann oft aus dem erstaunten Publikum.
Überraschungen und Abenteuer gab es also genug im Märchenwald Eekholt. Und so war die erste Dunkel-Munkel-Nacht dann auch ein voller Erfolg für Gäste und Veranstalter.

 Die nächsten Dunkel-Munkel-Nächte finden am 2. und 9. November statt. Dann geht es um Hexen und Feen sowie um das Thema Feuer und Flamme. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Interessierte im Internet unter www.wildpark-eekholt.de.
 

 

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