Holsten-Galerie : Fehlalarm: Suche nach der Ursache

Hunderte Kunden warteten am Donnerstagabend nach dem falschen Feueralarm vor der Holsten-Galerie.
Hunderte Kunden warteten am Donnerstagabend nach dem falschen Feueralarm vor der Holsten-Galerie.

Die Evakuierung funktionierte schnell und reibungslos.

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07. November 2015, 09:00 Uhr

Neumünster | Nach dem Fehlalarm in der Holsten-Galerie am Donnerstagabend wird jetzt nach der Ursache für die Panne gesucht. Gegen 17.45 Uhr war in dem belebten Einkaufscenter plötzlich eine automatische Durchsage aktiviert worden. Eine Viertelstunde lang hieß es „Das ist ein Feueralarm. Bitte verlassen Sie das Gebäude über die Fluchtwege. Die Feuerwehr ist alarmiert.“ Die Kunden eilten fluchtartig aus dem Gebäude (der Courier berichtete). „Wir wissen mittlerweile, dass der Fehler in der elektronischen Lautsprecheranlage zu suchen ist“, erklärte Center-Manager Christian Langsdorff. Ob letztendlich ein technischer Defekt oder menschliches Versagen per Knopfdruck die falsche Warnmeldung auslösten, ist derzeit laut Langsdorff noch unklar. „Wir sind da in der Findung“, so der Center-Manager.

Viele Kunden irritierte an diesem Abend auch die Aussage auf dem Band, die Feuerwehr sei bereits informiert. „Wo bleibt denn nun die Feuerwehr?“, fragten viele, als sie vor dem Gebäude warteten. Doch die war gar nicht ausgerückt. „Es ist kein Alarm zur Feuerwehr rausgegangen. Die Stufe, in der das System selbst die Feuerwehr informiert, war nicht ausgelöst worden. Auch war schnell klar, dass es nicht brennt. Es war kein Rauchmelder aktiviert und kein Sprinklerkopf abgerissen“, erläuterte Langsdorff. Der Text auf dem Band sei mit der Feuerwehr abgesprochen.

Trotz der Panne ist der Center-Manager froh, dass die Evakuierung schnell und reibungslos funktionierte. „In Hochfrequenzzeiten sind 6000 bis 10  000 Leute im Gebäude. Da ist es wichtig zu wissen, dass im Ernstfall alles funktioniert“, hieß es.

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