Vermeintlicher Einbruch : Fehlalarm führt Polizei zu Hanfplantage in Neumünster

Ein Routineeinsatz endete mit der Entdeckung einer Hanfplantage.
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Ein Routineeinsatz endete mit der Entdeckung einer Hanfplantage.

Gleich doppeltes Pech hatte ein 50-Jähriger in Neumünster. Die Beamten stießen auf seine Hanfplantage – und ermitteln nun auch wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

shz.de von
18. Juli 2015, 13:19 Uhr

Neumünster | Ein Fehlalarm hat die Polizei in Neumünster zu einer illegalen Hanfplantage geführt. Die Beamten waren am Freitag wegen eines vermeintlichen Einbruchs in ein Haus alarmiert worden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Um den Einsatzort zu erreichen, mussten die Polizisten zunächst das Nachbargrundstück betreten - und entdeckten dort in einem leerstehenden Gebäude eine Drogenplantage. „Die Beamten entdeckten diverse Pflanzen und die für die Aufzucht notwendige Technik“, hieß es.

In dem Moment fuhr der 50 Jahre alte Eigentümer des Gebäudes mit seinem Auto vor. Gegen ihn ermittelt die Polizei jetzt wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz - und wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Denn der 50-Jährige hatteangetrunken am Steuer gesessen.

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