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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 13:34 Uhr

Federweißer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 31.Aug.2015 | 12:11 Uhr

Zum Mond fliegen, das können sie! Drucker, die nach exakt 1000 Ausdrucken den Geist aufgeben, oder Kühlschränke, die beim Öffnen Musik spielen, das erfinden sie! Aber die Flaschen mit Federweißem so zu verkorken, dass sie nicht mehr auslaufen, das kriegen sie nicht hin! Hein hatte hinreichend   Zeit, auf die Welt und ihre schlimmsten Fehlentwicklungen zu schimpfen. Ihm waren im Moment des Desasters buchstäblich die Hände gebunden! Für den gemeinsamen Abend mit Freunden hatte er im Supermarkt gerade drei Flaschen spritzigen Federweißen besorgt. Natürlich weiß er, dass man die Flaschen aufrecht transportieren muss, damit die Kohlensäure entweichen kann. Deshalb hatte er die Flaschen in einem Karton im Fußraum des Beifahrersitzes verstaut – aber offenbar die Fliehkräfte beim Autofahren unterschätzt: Beim Abbiegen passierte es: Eine der Flaschen kippte. Glucksend durchsuppte der klebrige Saft den Karton und ergoss sich dann in den Bodenraum des Autos – und Hein musste hilflos zusehen! Als er endlich auf einem Parkstreifen stoppen konnte, war die Flasche halb leer gegluckert, und in Heins Auto stank es wie in der schlimmsten Kaschemme. Mit Wasser, Seife und viel Geduld versuchte er zuhause, die Schweinerei zu beseitigen. Sollte er demnächst in eine Verkehrskontrolle geraten, bittet er dennoch schon mal vorsorgliche um Nachsicht: „Nein, Herr Polizeipräsident, ich habe wirklich nichts getrunken, es stinkt immer so in dieser Kneipe!" Guten Tag, bis morgen!

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