FDP zur Schule Einfeld: Lieber erst Fakten klären

Reinhard  Ruge
Reinhard Ruge

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23. Dezember 2014, 13:06 Uhr

„Es erstaunt uns schon sehr, dass die Oberbürgermeister-Kandidatin der SPD, Elke Christina Roeder, schon jetzt für eine dreizügige Gemeinschaftsschule in Einfeld plädiert.“ Das erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende Reinhard Ruge zu entsprechenden Äußerungen der Kandidatin (der Courier berichtete).

Seiner Auffassung nach gibt es nur zehn Tage nach dem gemeinsamen, auch von der SPD mitgetragenen Vertagungsbeschluss in der Ratsversammlung noch keine Veranlassung, sich in Detailfragen der Schulneubauplanung festzulegen. „Genau dies war doch der Grund für die Vertagung. Der Wunsch, schnell zu handeln, war bei Frau Roeder wohl größer als der Wunsch, wohlüberlegt zu handeln“, teilte Ruge gestern mit. Zunächst müsse zweifelsfrei geklärt sein, welche Schülerzahlen in den nächsten Jahren für Einfeld realistisch seien. Es habe widersprüchliche Zahlen zwischen der Verwaltungsplanung und dem Demografie-Bericht gegeben, die aufzuklären seien. Außerdem müssten die Schulen in Bordesholm und Nortorf in die Betrachtungen mit einbezogen werden.

Sollte die Überarbeitung der Unterlagen eine zweizügige Gemeinschaftsschule für ausreichend halten, könnten die geplanten Baukosten ohne Qualitätsverlust um 1,7 auf 8,7 Millionen gesenkt werden, so Ruge.

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