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Lkw-Kontrolle bei Neumünster : Fast jedes zweite Fahrzeug fällt durch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein Sprinter war um 60 Prozent überladen, ein Fahrzeugtransporter um 40 Prozent – die Lkw-Kontrolle bei Neumünster auf der A7 brachte alarmierende Ergebnisse.

Neumünster | Insgesamt 30 Lkw kontrollierten zehn Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes Neumünster am vergangenen Donnerstag von 11 bis 17 Uhr auf dem Rastplatz Aalbek. Unterstützt wurden sie vom Autobahnrevier Neumünster und von Kräften des Polizei-Bezirksreviers Rendsburg. Fast die Hälfte der Fahrzeuge (14) wurde beanstandet. Neben Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherungs- und Gefahrgutvorschriften waren laut Mitteilung zwei Fälle herausragend: Ein kleiner Sprinter war mit Altkleidern um mehr als zwei Tonnen überladen – um rund 60 Prozent. Der 47 Jahre alte Fahrer wollte mit dieser Fracht von Dänemark bis nach Polen fahren. Ebenso wurde ein kleiner Autotransporter gewogen, der mit einem Porsche Cayenne und einem Wohnmobil beladen war. Lkw und Anhänger waren um mehr als 40 Prozent zu schwer. Beiden Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurden Bußgelder in Höhe von jeweils 265 Euro verhängt. „Folgen von Überladung können sowohl deutlich längere Bremswege als auch ein gefährliches Fahrverhalten sein“, erklärte Einsatzleiter Jochen Lentföhr.

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