Wir machen Neumünster sauber : Fast acht Tonnen Müll gesammelt

17  460 Kilogramm zeigt die Waage hinter Angelika Schiffer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Abfallwirtschaftszentrum Wittorferfeld, an als Timo Steffen vom TBZ den Laster mit dem Container aus Wittorf abgestellt hat. 2,9 Tonnen Müll sind darin – das ist Rekord!
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17 460 Kilogramm zeigt die Waage hinter Angelika Schiffer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Abfallwirtschaftszentrum Wittorferfeld, an als Timo Steffen vom TBZ den Laster mit dem Container aus Wittorf abgestellt hat. 2,9 Tonnen Müll sind darin – das ist Rekord!

Die fleißigen Helfer haben ganze Arbeit geleistet / 650 Euro für jeden Stadtteil

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17. April 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | Das ist wirklich (erschreckend) beeindruckend! Als der letzte Laster des Technischen Betriebszentrums (TBZ) gestern von der Waage beim Abfallwirtschaftszentrum Wittorferfeld fährt, steht fest: Insgesamt 7,87 Tonnen Müll haben die rund 400 Helfer der Courier- Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ am Wochenende aus den Knicks und Gebüschen der Stadt gezogen. Die Menge entspricht in etwa dem dreizehnfachen Gewicht von Eisbär Vitus im Tierpark.

„Wahnsinn, was die Leute einfach alles achtlos in die Landschaft schmeißen. Dabei gibt es in Neumünster im Verhältnis zur Stadtgröße so viele Mülleimer wie sonst fast nirgendwo“, sagt TBZ-Fahrer Timo Steffen, als er gestern Früh gleich zu Beginn den schwersten Container ausleert. Der kommt aus Wittorf. Ganze 2,9 Tonnen Unrat sammelten die Helfer dort – das ist trauriger Rekord. Und doch gibt es im Wittorfer Stadtteilbeirat ebenso wie in allen anderen acht Stadtteilbeiräten, die das Projekt unterstützen, nun glückliche Gesichter. Denn dank der über 50 Sponsoren fließen jeweils 650 Euro für Umweltprojekte in die neun Stadtteile. Wittorf erhält zudem einen Sammel-Bonus von 200 Euro. „Das ist großartig und viel Geld“, freut sich Wittorfs Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs. Sie will sich umgehend mit den Pfadfindern, der Schule und den Kitas zusammensetzen, um zu entscheiden, wohin das Geld jetzt fließt.

Große Mengen Müll kamen überall zusammen. In Einfeld war es etwas weniger, denn dort wurde bereits vor drei Wochen gesammelt.

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