Farben bilden den Ausgangspunkt

Manuela Rathje vor ihrem Werk „Smilla – die Schneeeule“.
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Manuela Rathje vor ihrem Werk „Smilla – die Schneeeule“.

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06. Juni 2014, 12:56 Uhr

„Wir sind zwar keine Galerie, aber für reichlich Besucher können wir garantieren“, begrüßte Alfred von Dollen die knapp 20 Gäste, die zur Vernissage der Künstlerin Manuela Rathje in das Friedrich-Ebert-Krankenhaus gekommen waren. „Bis zu 2000 Menschen kommen täglich durch die Eingangshalle“, wusste der Geschäftsführer des FEK zu berichten. Bis Ende August werden sie ausreichend Gelegenheit haben, in die Farbwelten von Manuela Rathje einzutauchen.

„Vordergründig Farbenspiele“ nennt die Kieler Künstlerin ihre Ausstellung, und Farben sind dann auch der Ausgangspunkt ihrer Malerei. „Ich arbeite prozessorientiert“, beschreibt Manuela Rathje ihre Vorgehensweise.

„Anders als in der zielgerichteten Malerei weiß man am Anfang nicht, wie sich die Arbeit entwickelt und was am Ende entsteht“, so die gelernte Bauzeichnerin weiter.

„Smilla – die Schneeeule“ ist eine Paradebeispiel für diese Arbeitsweise. Die Basis des ausdrucksstarken Werkes entstand 2013 während eines Actionpainting-Workshops.

Als ausgebildete Atelierista leitet Manuela Rathje Kurse zur Förderung von Kreativität. „Ich gebe Dinge gerne weiter und stehe den Kursteilnehmern mit Ratschlägen zur Seite“, so Manuela Rathje, „ich treffe beim Malen auf die unterschiedlichsten Menschen. Eines habe ich dabei gelernt: Wir malen das, was in uns steckt.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 22. August täglich von 8 bis 18 Uhr im ersten und zweiten Stockwerk der FEK-Eingangshalle zu sehen.

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