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Rohbau ist fertig : Famila im Störpark öffnet im Februar

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im 5300 Quadratmeter großen Neubau beginnen heute die Ladenbau-Arbeiten. Das alte Geschäft bleibt bis zur Neueröffnung bestehen.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 17:22 Uhr

Neiumünster | Knapp ein Jahr nach Beginn der Bauarbeiten für das neue Famila-Warenhaus im Störpark steht der Eröffnungstermin fest: Am 3. Februar können Kunden erstmals in dem 5300 Quadratmeter großen Markt und den Geschäften in der dazugehörigen Einkaufspassage einkaufen. Den Termin nannten gestern Warenhausleiter Björn Marzahl und der Objektbetreuer Jörg Richter.

Famila hat das Gebäude nun offiziell vom Grundstückseigentümer, der Emil Köster GmbH, übernommen. „Wir starten jetzt mit den Ladenbau-Arbeiten und bekommen dafür kilometerweise neue Regale geliefert“, erklärte Jörg Richter. Theken und Kühlmöbel werden aufgestellt, in denen später rund 40  000 verschiedene Artikel ihren Platz finden. „Das neue Warenhaus wird nach modernsten Standards eingerichtet“, sagte Björn Marzahl. Dazu gehören nicht nur unterschiedliche knallige Farben für verschiedene Sortimentsbereiche, gut lesbare Hinweisschilder und vier Selbstbedienungs-Kassen, sondern auch eine behindertengerechte Einrichtung mit breiten Gängen und speziellen Einkaufswagen. Um Energie zu sparen, werden LED-Beleuchtung, Kühltheken mit Glastüren und eine Anlage zur Wärmerückgewinnung eingesetzt. Insgesamt vier Millionen Euro investiert das zum Bartels-Langness-Konzern gehörende Unternehmen im Störpark.

Zahlreiche Handwerksfirmen aus der Region waren und sind im Einsatz, um den Gebäudekomplex zu errichten und auszubauen. Im Moment werden außen die letzten der dann insgesamt 820 Kundenparkplätze auf dem gesamten Gelände fertiggestellt. „Mein Team mit 78 Mitarbeitern und vier Auszubildenden erhält für die Einrichtungsphase jetzt Verstärkung aus anderen Warenhäusern“, sagte Marzahl.

In die Einkaufspassage vor dem Warenhaus werden parallel die Läden für die Mieter hergerichtet. Bis auf den Spezialitäten-Tresen ziehen alle bisherigen Geschäfte mit um (der Courier berichtete). Dazu zählen ein Reisebüro, ein Bäcker, ein Friseur, ein Schmuckgeschäft, ein Blumenshop, ein Schuh- und Schlüsseldienst, die Reinigung sowie der Tabak- und Lottoladen.

Der bisherige Famila-Markt, der seit 1983 im Störpark geöffnet ist, bleibt bis zum 2. Februar unverändert bestehen. „Wir haben dann quasi einen doppelten Warenbestand, das ist eine logistische Herausforderung“, so Marzahl. Wenn Famila dicht ist, zieht zunächst der benachbarte Aldi-Markt vorübergehend in das Gebäude. Aldi wird am alten Standort modernisiert und vergrößert. Schließlich soll ein Teil des alten Famila-Marktes abgerissen werden. Der Familia-Markt an der Hauptstraße in Brachenfeld soll weiter bestehen bleiben.

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