Radweg-Streit: : Falderaner übergaben 700 Unterschriften

Uwe Hohmann (von rechts) und Bernd Stephan überreichten Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras gestern 700 Protestunterschriften.
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Uwe Hohmann (von rechts) und Bernd Stephan überreichten Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras gestern 700 Protestunterschriften.

Oberbürgermeister verspricht erneute Prüfung der umstrittenen Verkehrsanordnung für den Radweg an der Ehndorfer Straße

shz.de von
20. November 2015, 18:56 Uhr

Neumünster | Rund 700 Protestunterschriften sollen die Stadtverwaltung bewegen, die umstrittene Radwegregelung an der Ehndorfer Straße wieder aufzuheben. Die Falderaner Bernd Stephan und Uwe Hohmann überreichten die Unterschriften gestern Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.

Die Unterzeichner fordern den Verwaltungschef auf, auf dem einzigen Radweg an der Ehndorfer Straße wieder zum Zwei-Richtungs-Verkehr zurückzukehren, wie es ihn bis Ende vergangenen Jahres gab. Weil es auf dem engen Weg immer wieder zu gefährlichen Begegnungen kam, hatte die Stadt diese Regelung Anfang dieses Jahres aufgehoben. Radler stadteinwärts müssen seitdem entweder auf dem Fußweg gegenüber oder auf der Fahrbahn fahren. Vor allem Eltern von Schulkindern halten das für zu gefährlich.

Oberbürgermeister Tauras versprach, das Thema „nochmals intensiv prüfen“ zu lassen. „700 Unterschriften zeigen mir, dass dort ein echtes Interesse besteht, dass sich etwas ändert“, sagte Tauras, der dem Ergebnis der neuerlichen Überprüfung aber nicht vorgreifen wollte.

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