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Grossflecken : Faires Suppenfest soll den Rekord knacken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am 19. März darf auf dem Großflecken wieder aus verschiedenen Töpfen probiert werden. Freiwillige Köche können sich ab sofort anmelden.

Syrische Linsensuppe, Lauchkäsesuppe oder doch lieber ein vegetarischer Kohleintopf? Am Sonnabend, 19. März, haben die Neumünsteraner wieder die Qual der Wahl. Ab 11 Uhr findet auf dem Großflecken das 3. Faire Suppenfest statt.

Die Veranstaltung war ursprünglich ein Teil der Fastenaktion „7 Wochen mit ... Produkte aus fairem Handel und der Region“. Das auf drei Jahre angelegte Projekt ist inzwischen Geschichte, doch das Suppenfest hat sich etabliert und wird von den Organisatoren, Diakonin Silke Leng (Ökumenische Arbeitsstelle Altholstein), Diakon Björn Hattenbach (Jugendwerk Altholstein) und Pastorin Antje William (Kirchengemeinde Einfeld), fortgesetzt.

Das Grundkonzept bleibt das gleiche: Einzelne Paare oder Gruppen kochen einen Familieneintopf Suppe (bis zu 12 Liter) und verwenden dabei mindestens ein Produkt aus dem fairen Handel und ein regionales Produkt. „Der Gedanke dahinter ist, dass wir uns bewusst machen, was wir kochen und wo unsere Lebensmittel eigentlich herkommen“, erklärt Silke Leng das Prinzip. Die Suppe wird gespendet und an hungrige Neumünsteraner verkauft.

Neu sind in diesem Jahr die Preise. In den vergangenen zwei Jahren gab es die Möglichkeit, eine „Suppen-Flatrate“ für 5 Euro zu kaufen. Diesmal sind die Preise gestaffelt. Die altbekannte Flatrate ist weiterhin zum selben Preis zu erhalten. Dafür dürfen alle Suppen probiert werden – inklusive Nachschlag. Wer nur einen Teller Suppe ohne Nachschlag möchte, zahlt 3 Euro. Ebenfalls für 3 Euro gibt es die Kinder-Flatrate und die Juleica-Flatrate für Gäste mit Jugendgruppenleitercard.

Die Erlöse kommen dem Café Jerusalem und dem Kazapa-Projekt des Kirchenkreises zu Gute. Im Kongo kochen jede Woche kongolesische Frauen für rund 700 Gefangene eines großen Gefängnisses in Lubumbashi.

Die Organisatoren hoffen, in diesem Jahr einen neuen Rekord aufzustellen. „Bisher hatten wir immer sechs bis neun Suppen im Angebot, diesmal wollen wir gerne zweistellig werden“, sagt Silke Leng. Angemeldet haben sich bereits das Café Jerusalem mit einer Gyrossuppe, eine Konfirmandengruppe aus Einfeld und die Boostedter Pfadfinder, die mit ihrer Feldküche anrücken wollen. Außerdem wollen die Organisatoren des Suppenfestes mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus dem Willkommenscafé „For You“ der Anscharkirchengemeinde kochen.

Wer eine Suppe beisteuern möchte, kann sich bei Silke Leng unter Tel. 01515/5029938 oder silke.leng@altholstein.de anmelden. „Nachbar“ auf Seite 9

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erstellt am 04.Mär.2016 | 08:30 Uhr

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