Faire Kleidung auf dem Laufsteg

Probelaufen für die Schau: Model Rabea Firrincieli trägt fair gehandelte Kleidung. Die Organisatorinnen sind begeistert.
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Probelaufen für die Schau: Model Rabea Firrincieli trägt fair gehandelte Kleidung. Die Organisatorinnen sind begeistert.

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06. April 2014, 13:07 Uhr

„Fair gehandelte Schokolade oder Kaffee sind für viele schon normal“, sagt Silke Leng vom Kirchenkreis Altholstein. Kleidung, die nachhaltig und unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wird, sei hingegen für viele noch fremd – obwohl immer wieder über die desaströsen Produktionsbedingungen in Textilfabriken oder auf Baumwollplantagen berichtet werde.

Um fair gehandelte Mode bekannter zu machen, veranstalten der Kirchenkreis Altholstein, das dazugehörige Frauenwerk und das Museum Tuch + Technik am Freitag, 11. April, ab 18 Uhr eine Modenschau im Museum. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeiten.

Die Models werden knapp 100 Kleidungsstücke sowohl für Frauen als auch für Männer präsentieren. Die Kollektionen kommen von Händlern aus Bremen und Hamburg. „In Schleswig-Holstein gibt es erst ganz wenige Möglichkeiten, faire Kleidung zu kaufen“, weiß Katharina Wittkugel-Firrincieli vom Frauenwerk Altholstein. „Aber vielleicht können wir mit unserer Modenschau ja ein paar Boutiquen dafür interessieren.“ Ihre Tochter Rabea trägt bereits faire Mode. Ihr Fazit: „Fühlt sich super an, sieht gut aus und ist auch kaum teurer als andere Markenkleidung.“

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